Hohe Erwartungen bei Guy Martin und William Dunlop

Von Helmut Ohner
Guy Martin, Hector und Philip Neill, William Dunlop (vlnr.)

Guy Martin, Hector und Philip Neill, William Dunlop (vlnr.)

Nahe ihrem nordirischen Hauptquartier stellte TAS Racing ihrTeam für das North West 200, die Tourist Trophy und den Ulster Grand Prix vor. Guy Martin und William Dunlop sollen auf der BMW S1000 RR für die Erfolge sorgen.

Jahrelang setzten Hector und Philip Neill Motorräder von Suzuki ein. Ab heuer gibt es diese gewährte Kombination nicht mehr. Das nordirische Team TAS Racing vertraut nun auf BMW und genießt sogar die Unterstützung aus Bayern bei ihren Straßenrennsporteinsätzen beim North West 200, der Tourist Trophy und dem Ulster Grand Prix.

Dieser Markenwechsel veranlasste Guy Martin seine Rücktrittsgedanken um ein weiteres Jahr nach hinten zu schieben. Der charismatische Publikumsliebling, der sich mittlerweile auch zu einem TV Star gemausert hat, glaubt, mit der BMW S1000RR endlich das Material zu haben, das ihm den ersten TT-Sieg bescheren könnte.

«Ich bin der festen Überzeugung, dass die Motorräder meine Chancen auf Siege deutlich erhöhen. Im Vorjahr hat man an den an den Siegen von Michael Dunlop bei der Tourist Trophy gesehen, dass die BMW eines der schnellsten Maschinen ist. Ich werde auf alle Fälle wieder hundert Prozent geben. Lassen wir uns überraschen, ob es reichen wird», so Martin.

«In letzter Zeit werde ich immer wieder auf die Presseberichte angesprochen, ob ich am Ende der Saison wirklich den Helm an den Nagel hängen werde. Ich kann nur soviel dazu sagen, dass ich es selbst noch nicht weiß. Jetzt stehen das North West 200 und die Tourist Trophy in meinem Fokus. Danach werde ich mich entscheiden, wie es weitergeht.»

Auch sein Teamkollege William Dunlop hat sich viel vorgenommen. «Wenn das Motorrad nur halbwegs so gut ist, wie es aussieht, dann blicken wir einem erfolgreichen Jahr entgegen. So wie Guy möchte ich heuer endlich meinen ersten Sieg bei der Tourist Trophy holen. Unsere Chancen stehen sicher nicht schlecht», erklärte der ältere der Dunlop-Brüder.

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