Supercross-WM: Ken Roczen steigt aus

Ken Roczen (Suzuki): «Voll aufs Fahren fokussiert»

Von Thoralf Abgarjan
Ken Roczen holte in Hangtown zwei Laufsiege

Ken Roczen holte in Hangtown zwei Laufsiege

Nach seinem Doppelsieg in Hangtown lobte Ken Roczen seine Suzuki und strahlte auch auf der Strecke viel Selbstvertrauen aus. «Das ist ein großer Unterschied», erklärte der neue Tabellenführer.

«Ich bin mit meinem Bike total zufrieden», resümierte Ken Roczen (Suzuki) nach seinem Doppelsieg zum Auftakt der 'Lucas Oil Pro Motocross Championship' in Hangtown.

Alle Technikprobleme, besonders die Fahrwerksprobleme, gehören der Vergangenheit an. Roczen ist wieder der 'wonderboy' seiner besten Tage: «Ich kann mich jetzt voll auf das Fahren konzentrieren und das ist ein großer Unterschied.»

«In Hangtown bin ich eigentlich auch früher schon immer gut gefahren, aber die Strecke war in diesem Jahr härter als sonst. Im zweiten Lauf hatten sich viele Spurrinnen gebildet und an einigen Stellen war die Strecke besonders hart, so dass ich immer wieder neue Spuren suchen musste.»

Aber genau das war es immer, was das deutsche Motocross-Genie auszeichnete: Schnell auf sich ändernde Bedingungen einstellen und während der Rennen immer wieder neue und schnellere Linien finden.

Nun liegt der Mattstedter in der US-Premiumklasse wieder an der Spitze und wird am kommenden Wochenende in den legendären Steilhängen von Glen Helen mit dem 'redplate' des Meisterschaftsführenden versuchen, den Schwung von Hangtown mitzunehmen.

«Es ist gut, gleich das erste Rennen gewonnen zu haben», freut sich Roczen. «Nach Hangtown zu kommen, ist immer etwas Besonderes, denn die Zähler werden komplett zurückgestellt. Wir hatten nach dem Ende der Supercross-WM nur ein freies Wochenende. Aber es ist eine neue Saison und jeder Fahrer hat eine neue Chance.»

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