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«Campioni in Pista»: Ducati feierte sich selbst und seine Helden

Ducati lud nach Madonna di Campiglio, um auf die MotoGP-Saison 2026 einzuschwören. Bei der Party mit Marc Marquez und Pecco Bagnaia wurde der Rennsport gefeiert – und nebenbei die GP26 enthüllt.

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Dass Motorrad-Rennsport und Skisport viele Gemeinsamkeiten haben, kann leicht begründet werden: In beiden Disziplinen geht es um Speed und Adrenalin. Die richtige Linienwahl, Kurventechnik und das Material sind entscheidend, um im Kampf um Hundertstel- und Tausendstelsekunden erfolgreich zu sein.

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Ducati hat dies schon lange erkannt und bringt deshalb diese beiden Sportarten jedes Jahr aufs Neue zusammen. So lud das MotoGP-Werksteam Ducati Lenovo auch dieses Mal wieder Journalisten, Partner und Top-Kunden in den italienischen Wintersportort Madonna di Campiglio, um die Farben für die kommende Saison vorzustellen.

Ich durfte wieder Teil davon sein und das zweitätige Spektakel in den Dolomiten hautnah miterleben. Kein anderer Hersteller betreibt einen derartigen Aufwand, um auf die bevorstehende MotoGP-Saison einzustimmen, keiner nutzt den Anlass «Teampräsentation» derart, um die eigene Marke in Szene zu setzen. Dazu kam, dass dieses Jahr noch ein rundes Jubiläum gefeiert wird.

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Doch alles der Reihe nach: Die Veranstaltung «Campioni in Pista» 2026 fand am 19. und 20. Januar statt. Das Programm startete am Montag mit der offiziellen Teamvorstellung in der PalaCampiglio, einem Kino mitten im Ort. Emotional in Szene gesetzt traten Ducati-CEO Claudio Domenicali, Ducati-Corse-Chef Gigi Dall’Igna, Technik-Direktor Davide Barana, Sportdirektor Mauro Grassilli und Lenovo-Teammanager Davide Tardozzi vor das Publikum, um auf den Höhepunkt einzustimmen: Mit dunklen Lichteffekten enthüllten Pecco Bagnaia und Champion Marc Marquez die Desmosedici GP26, mit der in diesem Jahr die Mission erfolgreiche Titelverteidigung in Angriff genommen wird.

Nach dem darauffolgenden Interview-Marathon lud Ducati am Abend zum Dinner auf den Bergen. Mit der Gondelbahn ging es zum Chalet Spinale. Oben angelangt, wurden wir über den roten Teppich zum Eingang des Restaurants geleitet. Dort war eine Ducati Panigale V4S elegant zur Schau gestellt. Aufgrund der eisigen Temperaturen machte das Luxus-Bike jedoch einen leicht unterkühlten Eindruck. Beim Anblick des mit Eis überzogenen Superbikes wäre wohl den meisten eingefleischten Ducatisti kurz das Herz eingefroren.

Der nächste Tag startete früh. Bereits um 6.30 Uhr fanden sich motivierte Mitstreiter an der Talstation der 5 Laghi-Gondelbahn wieder. Gemeinsam ging es mit Ski bzw. Snowboard hoch zum Bergrestaurant, wo ein umfangreiches Frühstücksbuffet wartete. Mit dabei waren selbstverständlich die Ducati-Bosse und Pecco Bagnaia – die Roten nutzten die leeren Pisten zur frühen Stunde, um sich nach dem Imbiss für das um 10 Uhr angesetzte Skirennen einzuschwingen.

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Das Ducati-Skirennen ist das eigentliche Highlight der Veranstaltung. Als «Spaß-Rennen» getarnt, kämpfen die Chefs aus Borgo Panigale gegen Journalisten und Partner um den Sieg. Auch Bagnaia liess sich das Kräftemessen im Schnee nicht entgehen. Der Turiner ist ein versierter Skifahrer, in den freien Tagen zu Weihnachten gönnte er sich sogar ein paar Trainingsstunden, wie er verriet. Gefehlt hat dieses Mal Weltmeister Marc Marquez – dieser wollte angesichts der noch ausheilenden Schulterverletzung kein Risiko eingehen, zumal betonte er bereits in der Pressekonferenz am Montag, dass Skifahren nicht sein Sport sei. Er kam dennoch ins Zielgelände, um seine Kollegen bei der Jagd nach Hundertstelsekunden anzufeuern. Die Damen und Herren aus Italien schlugen sich beachtlich, am Ende waren doch wieder die Österreicher schneller – Doppelsieg für die Alpenrepublik und Red Bull Media House.

Nachdem das Rennfieber abgeklungen war, ging es mit Shuttle-Bussen zum Picknick auf eine abgelegene Skihütte. Die Sonne strahlte und bei der Ankunft wurden wir von den Desmosedici der #63 und #93 erwartet. Nach dem Mittagessen folgte von den beiden MotoGP-Assen eine Motocross-Einlage – mit der Desmo450 MX drifteten Bagnaia und Marquez im Schnee, danach gab es das obligatorische Teamfoto der gesamten Ducati-Lenovo-Mannschaft.

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Der Abschluss der pompösen Teampräsentation erfolgte am Abend. Mit der Seilbahn ging es in Pinzolo zur Bergstation der Seilbahn Prà Rodont-Doss del Sabion. Dort angekommen wartete das nächste Highlight: In einem zum Museum umfunktionierten Raum präsentierte Ducati anlässlich des 100. Firmenjubiläums Weltmeister-Motorräder aus den verschiedensten Rennserien und Epochen. Darunter das MotoGP-Bike von Pecco Bagnaia aus der Saison 2022, die 2007er-Desmosedici von Casey Stoner oder die Superbike-Rakete von Alvaro Bautista. Das Schmuckstück der Ausstellung – da waren sich die meisten Journalisten einig: die Ducati 900 SS IOM TT, mit der Mike Hailwood 1978 auf der Isle of Man TT siegreich war.

Es war ein würdiger Abschluss für ein aufwändiges Event, bei dem Motorrad-Rennsport und Skisport zusammentrafen. Ob Ducati am Ende des Jahres erneut feiern wird können, hängt vom Verlauf der MotoGP-Saison 2026 ab. Die Chancen stehen jedenfalls gut. Anfang Februar geht es in Malaysia weiter – nach den eisigen Temperaturen in Madonna di Campiglio werden Marc Marquez und Pecco Bagnaia beim Test auf dem Sepang International Circuit wieder ordentlich ins Schwitzen kommen. Während es für den Weltmeister in diesem Jahr darum geht, den Titel erfolgreich zu verteidigen, fährt Bagnaia um seine Zukunft – damit er auch 2027 wieder dabei sein darf in den Dolomiten.

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