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Ken Roczen hat in den USA sein grosses Ziel erreicht: Der KTM-Werkspilot krönte sich in Las Vegas zum Meister in der Westküstenserie der 250-ccm-Supercross-Meisterschaft. Nach dem Debakel vor einer Woche in Salt Lake City mit der Nichtqualifikation für den Finallauf wurde das letzte Rennen der Saison im Sam-Boyd-Stadion zu einem echten Krimi.
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Nur fünf Punkte trennten Gesamtleader Roczen von Titelrivale Eli Tomac (Honda) – beim Start kippte der Vorteil auf die Seite des 19-jährigen Thüringers, der die erste Runde als Dritter beendete, Tomac erschien nur auf Rang 7. Martin Davalos (Kawasaki) führte. Nach fünf Runden war Roczen Zweiter, Tomac Fünfter. Aber nach 8 der 15 Runden tauchte der Honda-Star am Heck der KTM 250 SX-F auf. Tomac bahnte sich seinen Weg unaufhaltsam nach vorne, drei Runden vor Schluss übernahm er die Spitze. Mit Roczen auf Rang 3 lag das Duo virtuell in der Tabelle punktgleich vorne, aber der Titel hätte dem Honda-Star gehört, weil er mehr Saisonsiege vorweisen kann.
In der zweitletzten Runde schaffte es aber Roczen an Davalos vorbei, es war das entscheidende Überholmanöver der Saison. Der KTM-Fahrer sicherte sich so zwei Punkte Vorsprung auf Tomac, dem der fünfte Saisonsieg nichts mehr half.
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Nach dem Titel in der MX2-Weltmeisterschaft 2011 gewann Roczen mit der 250-Supercross-Krone seine zweite grosse Meisterschaft.
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Auf dem Podest fiel der ganze Druck vom Deutschen ab. "Es ist fantastisch, ich kann es noch gar nicht glauben. Ich bin so glücklich über diesen Titel. Es ist die grösste Meisterschaft, die ich je gewonnen habe", stellte Roczen den SX-Titel über den WM-Titel 2011, bei dem er KTM-Kollege Jeffrey Herlings besiegt hatte. "Ich bin jedem im Team so dankbar, es ist die ganze Saison hinter mir gestanden und hat von Beginn an an mich geglaubt. Ich bin froh, ist nun alles vorbei."
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