Marc Marquez noch nicht topfit: Diese Limitierungen bereiten Sorgen
MotoGP-Champion Marc Marquez kämpft auch dreieinhalb Monate nach dem verhängnisvollen Mandalika-Crash mit den Folgen: Wird der Ducati-Pilot bis zum Saisonstart richtig fit?
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Beim Indonesien-Grand-Prix in Mandalika kam es am 5. Oktober 2025 zu einer Kollision zwischen Marco Bezzecchi und Marc Marquez. Der Spanier zog sich dabei eine Schulterverletzung zu. Im Medical Center wurde zunächst ein gebrochenes Schlüsselbein diagnostiziert. Nach seiner Rückkehr nach Madrid ergaben weiterführende Untersuchungen jedoch eine Fraktur am Grund des Rabenbeins sowie eine Bänderverletzung in der rechten Schulter. Marquez verpasste infolgedessen den restlichen Verlauf der MotoGP-Saison 2025 sowie den Nachsaisontest in Valencia.
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Wenige Wochen vor dem Start der MotoGP-Saison 2026 stellt sich nun die Frage nach dem aktuellen Fitnesszustand des achtfachen Weltmeisters. Im Dezember ließ Marquez über die sozialen Medien wissen, dass er wieder Radtraining absolviere. Kurz darauf wurde er auch wieder auf dem Motorrad gesichtet. Nach ersten Einheiten auf dem Flat-Track-Bike stieg er auf seine Trainings-Ducati um. Mit einer Panigale V2 drehte er einige Runden auf dem Aspar Circuit nahe Valencia.
Im Rahmen der Ducati-Teampräsentation sprach Marquez offen über seine derzeit größte Einschränkung. «Ganz klar die Ausdauer», stellte er fest. «Einen Tag lang kann ich richtig gut fahren, doch am zweiten Tag baue ich deutlich ab. Daran müssen wir weiter arbeiten. Ich muss mich wieder an längere Belastungen gewöhnen.»
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Diese Herausforderung wird bereits beim anstehenden MotoGP-Test in Sepang deutlich. «Der schwierigste Punkt ist aktuell der Übergang vom ersten zum zweiten Testtag», erklärte Marquez. «Wenn ich an zwei Tagen hintereinander Krafttraining mache, kann ich am zweiten Tag nicht mehr so performen wie am ersten. Das war im vergangenen Jahr noch anders.»
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Trotzdem blickt der 32-Jährige dem Saisonauftakt in Buriram zuversichtlich entgegen. «Ich habe noch eineinhalb Monate Zeit und befinde mich auf einem guten Weg», zeigte sich Marquez optimistisch. An seiner Grundschnelligkeit habe sich ohnehin nichts geändert. «Wenn ich einen Tag Motorrad fahre, erreiche ich sofort wieder mein gewohntes Niveau. Tempo verliert man nicht», erklärte er. «Am ersten Tag war ich noch ziemlich steif, aber auf eine Runde war ich schnell genug. Über eine längere Distanz galt das allerdings noch nicht.»
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Aus seiner Erfahrung mit früheren Verletzungen schöpft Marquez zusätzliche Zuversicht: «Ich weiß, dass ich schnell bin, sobald ich mich körperlich gut fühle. Deshalb habe ich mir keine Sorgen gemacht, den Valencia-Test und das Rennen in Valencia zu verpassen.»
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