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Markus Reiterberger: «BMW-Motor sparsam und stärker»
Das BMW Motorrad World Endurance Team fuhr im Zeittraining zum 24-Stunden-Rennen in Le Mans hinter Yamaha, Suzuki und Honda auf Startplatz 4. Markus Reiterberger ist trotzdem sehr zuversichtlich, denn die Pace passt.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt

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YART-Yamaha erledigte mit Karel Hanika, Marvin Fritz und Niccolo Canepa am Freitag die beste Arbeit. Die drei Fahrer stellten die R1 mit einer Zeit von 1:35,080 min auf die Pole-Position für den Saisonstart der Endurance-WM in Le Mans. Das belgische BMW-Werksteam (Reiterberger, Mikhalchik, Guarnoni) erreichte Platz 4, am Ende fehlte der mit Dunlop-Slicks ausgestatteten Mannschaft etwas Grip und knapp sechs Zehntelsekunden auf die schnellste Zeit, die sich aus den Zeiten der zwei schnellsten Fahrer eines Teams ergibt.
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Der Bayer Markus Reiterberger, der am vergangenen Wochenende noch die Superbike-WM-Läufe aus Aragon für den TV-Sender ServusTV kommentierte, sprach im Interview mit SPEEDWEEK.com über die Fortschritte und die Zielsetzungen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. "Es lief bisher nicht schlecht. Wir haben die ganze Woche und auch beim Test mit einigen Neuerungen am Bike gearbeitet. Wir haben andere Fahrwerke, einen stärkeren Motor und eine neue Bremsanlage verbaut", verriet der 28-jährige Deutsche am Freitagabend. "Weil das Wetter beim Vortest Ende März nicht ideal war, konnten wir nicht alles ausprobieren und wir haben am vergangenen Dienstag das Test-Programm vollendet." "Wir haben ein paar Dinge gefunden, die besonders mir ein deutlich besseres Gefühl vermittelt haben und nach denen ich mich schon lange gesehnt habe. Am Donnerstag haben dann alle Fahrer versucht, sich auf das Bike einzuschießen, doch leider ist der Jeremy nicht so gut zurechtgekommen, auch Ilya hatte ein paar Probleme", sagte der BMW-Pilot und fügte hinzu: "Wir haben uns dazu entschlossen, einen Schritt zurückzugehen, auch wenn es für mich nicht so gut ist. Am Ende kann ich damit Leben, wenn die anderen beiden dadurch schneller sind."
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Der EWC-Vizeweltmeister der letzten Saison hatte bisher kein reibungsloses Wochenende auf dem Circuit Bugatti. "Ilya hat am Donnerstag das Bike komplett zerstört, deshalb mussten wir im Qualifying auf das zweite Bike ausweichen. Leider gab es an dem Motorrad ein technisches Problem nach drei Runden, dann musste ich auf das reparierte Bike umsteigen, das hat dann einfach noch nicht gepasst", ärgerte sich der Deutsche.
"In Qualifying 2 haben wir mit Rennreifen begonnen, damit war ich nur eine Zehntel hinter dem Schnellsten. Auf dem Qualifying-Reifen lief es dann nicht so gut, denn ich bin zur falschen Zeit auf die Strecke gelassen worden und bei dem Fahrer-Chaos auf der Strecke war das sehr schlecht. Dann hatte ich noch einen Rutscher und der Reifen funktionierte leider nicht wunschgemäß", erklärte Reiterberger. "Ich konnte die Rundenzeit leider nicht verbessern, deswegen bin ich nicht ganz zufrieden."
"Platz 4 ist dennoch in Ordnung und die Renn-Pace stimmt, wir sind auf den Rennreifen sehr schnell. Wir haben ein starkes Paket, starke Fahrer und sind spritsparend unterwegs", betonte der ehemalige Superbike-WM-Fahrer. "Im Nachttraining haben wir deutlich geführt, das taugt uns richtig gut. Wenn es wärmer wird, hatten wir gegenüber der japanischen Reifenfabrikate etwas das Nachsehen, aber die haben einfach im Zeittraining etwas mehr Grip gehabt." Für die Schlacht über 24 Stunden, die vom Wetter her unter guten Voraussetzungen stattfinden dürfte, ist "Reiti" sehr optimistisch. "Wir haben die Schwachstellen der letzten Saison, wie Bremsprobleme, hoher Ölverbrauch, beseitigen können und dann versuchen wir ordentlich durch das Rennen zu kommen und wir hoffen, dass wir durch das Spritsparen vielleicht das Glück auf unserer Seite haben. Wir möchten aufs Podium kommen, wir haben das Zeug zum Siegen, aber man weiß nie, was dazwischenkommt", lautete das Fazit des BMW-Werksfahrers.
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24h Le Mans, Ergebnis Qualifying 1&2 (kombiniert):
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