24h Le Mans: Toyota beim Vortest knapp an der Spitze

Von Martina Müller
24h Le Mans
Die beiden Werkswagen von Toyota und die Rebellion liegen beim Vortest zu den 24 Stunden von Le Mans dicht beieinander. Superstar Fernando Alonso dreht die schnellste Runde des Tages. Porsche in der GTE-Klasse vorne.

Mit insgesamt (knapp) acht Stunden an Streckenzeit ging am Sonntagabend der Vortest zur 86. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans zu Ende. Und tatsächlich können die Geschichtsschreiber vermerken, dass Formel-1-Pilot Fernando Alonso die Bestzeit aufgestellt hat. Der Spanier, der sich einen Toyota TS050 Hybrid mit Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima teilt, brauchte insgesamt 3:19,066 Minuten für den 13,626 Kilometer langen 'Circuit de la Sarthe'. Alonso stellte diese Marke in der Anfangsphase der Nachmittagssession auf. Danach konnte (oder durfte) niemand mehr diesen Wert unterbieten.

Lediglich Mathias Beche im Rebellion-Gibson konnte beim Vortest noch die 3:20 Schallmauer knacken. Beche, der zusammen mit Gustavo Menezes und Thomas Laurent fährt, kam auf 3:19,680 Minuten und lag somit nur 0,614 Sekunden hinter der Bestzeit zurück. Damit hatte Rebellion den zweiten Toyota TS050 Hybrid in die Schranken weisen können. Das Fahrzeug von Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López erzielte einen Bestwert von 3:20,008 Minuten.

Auf den vierten Platz fuhr der zweite Rebellion R13. Das Fahrzeug um Neel Jani, André Lotterer und Bruno Senna erreichte eine Bestzeit von 3:21,344 Minuten. Diese stellte der Deutsche Lotterer in den letzten Minuten der Session auf. Mit einer Zeit von 3:21,603 Minuten schaffte es Vitaly Petrov ebenfalls in die Top fünf. Der Ex-Formel-1-Pilot teilt sich einen der beiden er beiden BR1 von SMP Racing mit Mikhail Aleshin und Jenson Button. Mit seinem Wert lag er nur 0,158 Sekunden vor den Teamkollegen Stéphane Sarrazin, Egor Orudzhev und Matevos Isaakyan. Hier war Ex-Peugeut- und Ex-Toyota-Werksfaher Stéphane Sarrazin für die schnellste Runde dieses bei Dallara in Italien gebauten LMP1 verantwortlich. Er teilt sich die Lenkradarbeit mit den beiden russischen Nachwuchspiloten Egor Orudzhev und Matevos Isaakyan.

Hinter dem ENSO CLM vom ByKolles Racing Team (3:23,644 Min.) platzierte sich der dritten BR1 vom amerikanischen Privatteam Dragonspeed mit 3:26,951 Minuten auf Rang acht. Die beiden Ginetta G60-LT-P1-Mecachrome hatten es in der Nachmittagssession zu mehr Streckenzeit gebracht. Jedoch lagen sie mit Zeiten von 3:27,748 bzw. 3:28,180 Minuten noch hinter der LMP2-Spitze zurück.

In der GTE-Klasse konnte letztendlich Porsche die Bestzeit markieren. Mit 3:52,551 Minuten fuhr sich Werksfahrer Patrick Pilet ganz nach oben in der Zeitenliste. Der Franzose teilt sich einen der beiden IMSA-911-RSR mit den ehemaligen LMP1-Piloten Nick Tandy und Earl Bamber. Pilet hat erst in den letzten Minuten der Session die Marke von Kollege Gianmaria Bruni unterboten. Der Ferrari-Überläufer führte mit 3:52,647 Minuten lange Zeit das Klassement an. Bruni teilt sich einen aus der FIA WEC stammenden 911 RSR mit Richard Lietz und Frédéric Makowiecki. Dahinter folgen die vier Ford GT, welche die Vormittagssession noch dominiert hatten. Nach einem weitere Porsche belegte der BMW M8 GTE von Martin Tomczyk und Nicky Catsburg mit 3:53,946 Minuten den achten Platz der Klasse. Während Corvette und Ferrari das Mittelfeld der GTE-Kategorie bildeten, lag Aston Martin abgeschlagen am Ende. Die britischen Werkswagen kamen nicht über eine Bestzeit von 3:57,488 Minuten hinaus.

Der Abschluss des Testtages ist jedoch erst der Anfang der Veranstaltung von Le Mans. Die Teams lassen ihre Zelte bis zum Rennen (16./17. Juni) aufgeschlagen. Bereits am kommenden Dienstag absolvieren einige Wagen auf dem 'Bugatti-Circuit' (der permanenten Strecke in Le Mans) einen Shakedown. Mit Action auf dem 'Circuit de la Sarthe' geht es am Mittwoch (13. Juni) weiter. Dann steigt das freie Training zum 24-Stunden-Rennen. Hier die kombinierten Zeiten des Vortests. 

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