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Wetter beim Formel-1-Test Bahrain: Wenn bei Sandsturm nichts mehr geht
Beim ersten Wintertest in Spanien wurde das Programm der Teams durch Regen beeinträchtigt. Wir sagen, wie das Wetter in Bahrain wird und wieso hier Sand das grössere Problem ist als Niederschläge.
Formel 1
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Damit mussten die Formel-1-Teams auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya rechnen: klamme Temperaturen und zwischendurch Regen. Beim zweiten Wintertest auf dem Bahrain International Circuit hoffen die elf Rennställe auf besseres Wetter.
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Wie sieht das also in den kommenden Tagen aus? Der staatliche Wetterdienst bestätigt: Leichte Bewölkung am 11./12. Februar, viel blauer Himmel dann am Freitag, 13. Februar. Am Freitag wird es auch am wärmsten, mit sommerlichen 30 Grad. Sommerliches Wetter In der kommenden Woche (Tests von 18.–20.2.) bleibt das Wetter stabil, die Wolken sind harmlos, kein Regen weit und breit in Sicht. Was aber am Bahrain International Circuit immer eine Rolle spielt – der Wind. Und mit dem Wind kommt der Sand. Moderne Formel-1-Autos reagieren sensibel auf Wind: Am Ende einer Geraden erhöht Gegenwind den Abtrieb, verminderte aber auch die Topspeed. Rückenwind macht das Auto leicht, was beim Bremsen sehr viel Fahrgefühl erfordert. Wind von der Seite mögen Rennwagen gar nicht. Einige Autos sind anfälliger auf Wind als andere.
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Besonders heikel wird es, wenn der Wind böig ist, wie oft auf dem Bahrain International Circuit. Oder wenn er in kurzer Zeit die Richtung ändert, was die Abstimmung des Fahrzeugs ebenfalls erschwert.
Der gemeine Wind Zudem kommt 2026: Wie die neuen Rennautos mit aktiver Aerodynamik (also verstellbaren Flügeln vorne und hinten) bei Wind reagieren, weiss noch keiner so richtig.
Bei Formel-1-Wintertests auf dem Bahrain International Circuit ist nicht selten von freiem Auge zu erkennen, wie die Autos auf die Bahn gewehten Sand verwirbeln, besonders am ersten Tag. Aber wie gross ist das Problem Sand wirklich? Killt der Sand wirklich Motoren? Bei den Probefahrten auf dem BIC haben wir einige Male erlebt, wie der Wind nicht nur dreht, sondern zwischendurch auch markant an Stärke zugelegt. Folge: Eine feine Sandschicht kann sich auf den rauen Asphalt legen, von den Hinterrädern der Rennwagen von der Ideallinie gewirbelt.
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Seit 2004 haben wir einen Grossen Preis von Bahrain, es war der erste Formel-1-WM-Lauf im Mittleren Osten. In Sakhir (der Name steht für "jener, der die Herzen gewinnt") kann Sand zum echten Problem werden. Nichts geht mehr: Sandsturm 2009 Gegen Mutter Natur sind Rennstrecken-Architekten machtlos. Vor allem, weil sich die Anlage mitten in der Wüste befindet und der stetige Wind unablässig Sand auf die Rennanlage fächelt – oder peitscht. Keiner hat vergessen, was im Februar 2009 in Bahrain los war, als ein Sandsturm die Wintertests lahmlegte. Grundsätzlich ist das Problem Sand hier grösser als auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi oder auf dem schnellen Strassenkurs von Dschidda in Saudi-Arabien, weil jene Pisten windgeschützter gebaut sind und am Meer liegen. Der BIC hingegen liegt mitten auf der Insel Bahrain. Die Motorhersteller haben vorgesorgt – mit besonderen Luftfiltern, die sich bei Wüstenrallyes bewährt haben. Es hat sich in den vergangenen Jahren erwiesen: Wenn der Motor eines Rallye-Wagens in der Wüste normal atmen kann, dann ist das auch für ein GP-Triebwerk kein Problem.
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Tatsächlich haben wir in all dem Jahren Bahrain-GP keinen einzigen Motorschaden erlebt, der von den Spezialisten direkt auf Sandeinwirkung zurückzuführen war. Wind als Ärgernis, das ist Formel-1-Alltag. Sand als Motoren-Killer jedoch, das ist ein Formel-1-Mythos.
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