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Ducati-Werksteam: Scheitern kann sich Iker Lecuona dort nicht erlauben

Keine anderen Plätze im Fahrerlager der Superbike-WM sind so begehrt wie die beiden im Werksteam von Aruba.it Ducati. Wer den Zuschlag erhält, muss mit dem gewaltigen Leistungsdruck klarkommen.

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Wenn Ducati in der MotoGP- oder Superbike-WM antritt, gibt es nur ein Ziel: Den Titel gewinnen. Wird ein Weltmeister wie Pecco Bagnaia oder Alvaro Bautista plötzlich von seinem neuen Teamkollege Marc Marquez oder Nicolo Bulega vorgeführt, wackelt der Stuhl.

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Bagnaia hat mit Ducati in der MotoGP einen Vertrag bis Ende 2026, liefert er diese Saison nicht weltmeisterlich ab und fährt auf Augenhöhe mit Marc Marquez, muss er seinen Platz räumen.

Bautista gewann für Ducati 2022 und 2023 die Superbike-WM und insgesamt 63 Rennen, womit er klassenübergreifend der erfolgreichste WM-Pilot für den Hersteller aus Borgo Panigale ist. Doch als er 2024 und 2025 nicht nur Toprak Razgatlioglu auf der BMW unterlag, sondern auch seinem Teamkollegen Bulega, hatte der Spanier keine Argumente mehr für sein stattliches Gehalt. Obwohl er in den beiden Vorjahren jeweils WM-Dritter wurde, servierte Ducati Bautista ab. Immerhin: Im Privatteam Barni Spark Racing erhält er weiterhin Werksmaterial und personelle Unterstützung.

Als Nachfolger hat Ducati Iker Lecuona verpflichtet. Der 26-Jährige gehört zu jenen Fahrern, die ohne Zweifel sehr schnell sind, doch in zählbare Ergebnisse hat er das nur selten umgemünzt. Lediglich einmal beendete er eine Weltmeisterschaft in den Top-10: In seinem ersten Superbike-Jahr mit dem Honda-Werksteam als Neunter 2022.

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Lecuona hatte noch nie ein siegfähiges Bike

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Lecuona weder in seinen zwei MotoGP-Jahren bei KTM Tech3 noch in seinen bislang vier Superbike-Saisons mit Honda auf einem siegfähigen Motorrad saß. Trotzdem hat er immer maximal gepusht, öfter auch zu viel – was mit zahlreichen Verletzungen endete.

Iker ist bewusst, dass er bei Ducati die Chance seines Lebens erhält, diese aber auch mit einem gewaltigen Risiko verbunden ist: Verblüfft er dieses Jahr nicht mit regelmäßigen Podestplätzen und beendet die Weltmeisterschaft in den Top-3, dann wird er es schwierig haben, zukünftig in einem anderen Werksteam unterzukommen.

«Ich komme nicht von einer Ducati und steige auf eine Yamaha», betonte Lecuona im Vieraugengespräch mit SPEEDWEEK.com. «Ich komme von Honda und KTM, wo ich nie die Chance auf Siege hatte. Dort hatte ich kein Motorrad, das so gut war, dass ich damit um die Meisterschaft hätte kämpfen können. Ich hatte Bikes, mit denen ich bei einige Rennen vorne mitmischen konnte, bei anderen strauchelte ich mit ihnen.»

Lecuona: «Dumme Kommentare bringen nichts»

«Meine Karriere lief anders, als das üblich ist», hielt der Valencianer fest. «Ich schaffte es innerhalb drei Jahren in die MotoGP und habe in den vergangenen vier Saisons im Superbike-Paddock viel gelernt. Vor allem, was den Umgang mit Menschen betrifft und wie ich in kritischen Momenten ruhig bleibe. Es bringt nichts, dumme Kommentare abzugeben, ich muss in der Box und auch auf der Rennstrecke ein Gentleman sein. Deshalb sage ich, dass ich bereit bin für dieses Team. Ich komme von einem sehr schwierigen Motorrad und habe mit diesem gute Arbeit geleistet. Aus verschiedenen Gründen zog ich mir aber mehrere Verletzungen zu und landete in der Gesamtwertung deshalb nie weiter vorne. Ich musste das Bike stets überfahren, das ist jetzt nicht mehr so – jetzt kann ich das Fahren genießen und habe eine gewisse Sicherheitsmarge. Wenn ich ruhig bleibe, werden die guten Ergebnisse von allein kommen. Australien wird kritisch, für mich geht es beim Europaauftakt in Portimao richtig los. Dann muss ich meine wahre Geschwindigkeit zeigen.»

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