Le Mans, 10. Stunde: Audi lauert auf Toyota-Fehler

Von Oliver Runschke
24h Le Mans
Ersatzmann Gené lieferte in der #1 einen sauberen Stint an

Ersatzmann Gené lieferte in der #1 einen sauberen Stint an

Toyota führt in Le Mans, kann den Speedvorteil aber nicht nutzen, um sich entscheidend von Audi abzusetzen. GT-Dreikampf zwischen Aston Martin, Corvette und Ferrari.

Toyota führt weiter bei den 24h von Le Mans mit Wurz/Nakajima/Sarrazin, doch Audi lässt sich nicht abschütteln. Nach zehn Stunden lauern Lotterer/Fässler/Treluyer im Audi R18 e-tron mit zwei Minuten Rückstand auf Probleme beim führenden TS040. Durch einen starken Stint von Marcel Fässler und durch Vierfachs-Stints hält sich Audi in Schlagdistanz zu Toyota, denn Toyota fährt Dreifach-Stints auf einem Reifensatz. Auch Ersatzmann Marc Gené war auf seinem Vierfach-Stint schnell unterwegs, der zweite Audi (Kristensen/Di Grassi/Gené) liegt mit einer Runde Rückstand auf Rang drei.

Porsche verliert weiter stetig den Anschluss an Toyota und die beiden verbliebenen Audi. Die Rundenzeiten von Webber/Bernhard/Hartley im viertplatzierten #20 919 Hybrid sind drei bis vier Sekunden langsamer, dazu verliert Porsche bei jedem Tankstopp nochmals drei bis vier Sekunden.

Brundle/Mardenborough/Shulzhitsky behaupten im Oak-Ligier-Nissan ihre Führung in der LMP2-Klasse vor dem Signatech-Alpine-Nissan. René Rast liegt im Loeb-Oreca-Nissan auf Rang sieben.

In der GTE-Pro-Klasse entwickelt sich ein episches Duell zwischen Aston Martin, Corvette und Ferrari. Der Aston Martin mit Mücke/Turner/Senna führt vor dem Ferrari von Bruni/Fisichella und der Corvette von Gavin/Milner/Westbrook, die drei Ersten liegen aber nach zehn Stunden direkt hintereinander.
Der schnellste Porsche 911 RSR liegt mit Holzer/Makowiecki/Lietz auf Rang vier, der zweite Elfer von Bergmeister/Pilet/Tandy leidet an Problemen mit dem Benzindruck und ist nach zwei Boxenhalts weit zurückgefallen.

Einen Führungswechsel gab es nach zehn Stunden in der GTE-Am-Klasse. Der führende Aston Martin von Nygaard/Lamy/Dalla Lana wurde um 00.40 Uhr mit Rauchentwicklung am Motor in die Box geschoben, das Schwesterauto von Poulsen/Thiim/Heinemeier Hansson übernahm die Klassenführung vor dem SMP-Ferrari von Bertolini/Basov/Shaitar. Der Proton-Porsche 911 RSR von Ried/Bachler/Al Qubaisi ist Dritter.

Die 24h von Le Mans im Livestream bei SPEEDWEEK.com

Highlights aus Le Mans im SPEEDWEEK.com Videoarchiv

Der Stand nach zehn Stunden:  

1. Wurz/Nakajima/Sarrazin (#7 Toyota TS040)
2. Lotterer/Fässler/Treluyer (#2 Audi R18 e-tron quattro)

3. Kristensen/Di Grassi/Gené (#1 Audi R18 e-tron quattro)
4. Webber/Bernhard/Hartley (#20 Porsche 919 Hybrid)
5. Lieb/Jani/Dumas (#14 Porsche 919 Hybrid)
6. Heidfeld/Beche/Prost (#12 Rebellion-Toyota)

7. Buemi/Davidson/Lapierre (#8 Toyota TS040)
 8. Brundle/Mardenborough/Shulzhitskiy (#35 Oak-Liger-Nissan) 1. LMP2
9. Panciatici/Loup-Chatin/Webb (#36 Signatech-Alpine-Nissan) 2. LMP2
10. Frey/Mailleux/Lancaster (#34 Race Performance-Oreca-Judd) 3. LMP2 

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