24h Nürburgring: Zwischenstand am Vormittag

Von Oliver Müller
24h Nürburgring
Boxenstopp der Mercedes-AMG GT3 vom Haribo Racing Team-AMG

Boxenstopp der Mercedes-AMG GT3 vom Haribo Racing Team-AMG

Der grosse Langstrecken-Klassiker in der Eifel geht so langsam auf die Zielgerade. Aktuell sieht Mercedes-AMG wie der sichere Sieger aus. Denn deren GT3 sind die schnellsten Fahrzeuge im Feld.

Zwischenstand vom 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. An der Spitze des (inzwischen schon recht dezimierten) Feldes ziehen die vier Mercedes-AMG GT3 weiterhin unaufhaltsam ihre Kreise. Teilweise sind die flachen Flundern sogar innerhalb einer dreiviertel Minute – und das nach schon über 18 Stunden an Renndistanz.

Aufgrund des jeweiligen Boxenstopp-Rhythmuses sind alle vier Fahrzuge immer mal wieder ganz vorne. Aktuell führt das AMG-Team Black Falcon (Haupt/Buurman/Engel/Müller) vor den Teamkollegen Schneider/Engel/Christodoulou/Metzger, dem Wagen von AMG-Team HTP Motorsport (Vietoris/Seefried/Hohenadel/van der Zande) und dem Haribo Racing Team-AMG (Alzen/Arnold/Götz/Seyffarth). «Bei uns ist alles gut soweit. Wir haben in der Nacht die Bremsscheiben gewechselt, da wir Vibrationen an der Vorderachse hatten. Aber im zweiten Stint konnte ich dann wieder mehr pushen. Der Mercedes-AMG GT3 läuft tadellos und wir haben einen guten Rhythmus. Jetzt heißt es, fehlerfrei durchzukommen», strahlte Lance David Arnold.

Der Grund der souveränen Führung der Stern-Renner ist ganz klar. Die Mercedes-AMG GT3 sind nicht nur sehr schnell sondern kommen dazu auch recht unbeschadet durch den Verkehr. Nicht so die Konkurrenz.
Zuletzt musste der bis dahin fünftplatzierte BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport (Farfus/Krohn/Müller/Wittmann) ausscheiden. Der Wagen kollidierte gegen 9:30 Uhr beim Überrunden mit einem kleineren Fahrzeug. Pilot Lucas Luhr kam gerade vom Service aus der Box – doch der Wagen ist nun ein Totalschaden. «Wir waren extrem gut unterwegs. Mit einem brandneuen Auto diese Position zu halten - darauf können wir stolz sein. Beim Überholen eines langsameren Autos überholte ein anderer Pilot das gleiche Fahrzeug auf der anderen Seite und fuhr mir ins Auto. Der kam für mich praktisch aus dem Nichts. Der Arzt hat nach dem Check gesagt, dass der Zustand des Kopfs genau so sei wie vorher. Ich weiss nicht, ob das gut oder schlecht ist», erklärte Luhr.

Somit ist der Werks-Porsche 911 GT3 R von Lietz/Bergmeister/Christensen/Makowiecki der grösste Verfolger Mercedes-AMG GT3. Ungefähr vier Minuten liegt man hinter der Spitze zurück.
Vorteil Porsche: Der 911 GT3 R ist das einzige Fahrzeug in der Spitzengruppe, das regelmässig neuen Runden-Stints schafft. «Am Morgen herrschte ziemliches Chaos. Da standen viele Autos neben der Strecke. Gegen Ende meines Stints war es dann aber schön zu fahren und machte auch richtig Spass. Unser Auto lief problemlos. Die kühlen Temperaturen haben uns keine Probleme bereitet», meinte Pilot Jörg Bergmeister.

Audi kommt in diesem Jahr am Ring einfach nicht so richtig auf Touren. Gerade wenn es etwas feucht auf der Strecke ist, verlieren die R8 LMS doch immer wieder etwas Zeit auf die Konkurrenz von BMW, Mercedes-AMG und Porsche. Der beste Ingolstädter Wagen liegt auf Platz sieben. (Phoenix Racing - Stippler/Fjordbach/Mayr-Melnhof/Mortara).

Grundsätzlich könnte im Rennen jetzt neue Spannung aufkommen. Denn für die nächsten Minuten/Stunden ist erneut Regen gemeldet.

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