Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Samstagabend stand in der Olympiahalle der zweite Teil des ADAC SX Cups in der bayrischen Landeshauptstadt München im Mittelpunkt. Wieder war die Halle proppenvoll, wieder führte Streckensprecher-Legende Tommy Deitenbach durch einen unterhaltsamen Abend und wieder war es am Ende der Amerikaner Gavin Faith, der seine Waldmann-Honda in einem spannenden Finale kurz vor Mitternacht als Erster ins Ziel brachte. Die Plätze belegten mit Florent Richier und Fabien Izoird zwei Suzuki-Piloten aus Frankreich.
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Parallel zur Lindenstraße kurz vor 20 Uhr starteten die Vorläufe. Bereits im ersten kam es zum Aufeinandertreffen der Topfavoriten Faith und Gregory Aranda. In dieser Reihenfolge kamen der Amerikaner und sein französischer Kontrahent auch ins Ziel. Dennis Ullrich lag zu Beginn auf Rang 2, wurde aber in Runde 5 vom Portugiesen Rodrigues per Blockpass ans Ende des Feldes befördert und musste in den Hoffnungslauf. Dort schied er als Dritter aus. In Vorlauf B krachte es mächtig in der Startkurve, doch nach acht Runden hatten sich mit den Pfeil-Piloten Maillard und Bowers die Favoriten durchgesetzt.
Im dritten Vorlauf gewann Richier mit einem sehenswerten Manöver in Kurve 1 den Start, stürzte aber im anschließenden Waschbrett. Das Rennen gewann danach überraschend Steven Clarke, der vom Team Sarholz KTM als Ersatz für den enttäuschenden Ami Mike McDade verpflichtet wurde. Kyle Chisholm folgte dem Briten auf Rang 2 direkt ins Halbfinale.
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Im folgenden Hoffnungslauf korrigierte Richier seinen Fehler, siegte klar und zog ebenfalls das Ticket fürs Halbfinale.
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Steven Clarke überraschte erneut
Sein Landsmann Boris Maillard war es, der in Halbfinale 1 als Erster aus dem Gatter schoss, die Favoriten Faith und Aranda sortierten sich zunächst im Mittelfeld ein. Doch noch in der Startrunde zog Faith unwiderstehlich auf die Spitzenposition, im Windschatten Greg Aranda, der Boris Maillard trocken mit einem Blockpass abfertigte. Bei dieser Reihenfolge blieb es, nur Fabien Izoird schmuggelte sich noch an Maillard vorbei auf Rang 3. Im zweiten Halbfinale sorgte Englands Steven Clarke erneut für eine Überraschung, der KTM-Pilot ging als Erster in die Startkurve. Am Hinterrad von Clarke kämpfte Tyler Bowers auf seiner Pfeil-Kawasaki, machte enorm Druck auf den Briten, doch der verteidigte seine Führung geschickt bis zur Zielflagge. Dahinter erreichte auch das Trio Richier, Chisholm sowie der stark fahrende Italiener Matteo Bonini das Finale.
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Schlechter Start von Gavin Faith Im Finale war in einem hochklassigen Rennen erneut ein vor Selbstbewusstsein strotzender Steven Clarke der Schnellste am Gatter. Kawasakis Tyler Bowers setzte sich an sein Hinterrad, während Greg Aranda nach einem brutal schlechten Start nicht mehr in den Kampf an der Spitze eingreifen konnte. Ganz im Gegensatz zum verhalten gestarteten Gavin Faith, der in den ersten drei Runden so richtig aufdrehte und weder Clarke noch Bowers eine Chance ließ. Im Laufe des Rennens schob sich überraschend Spaßvogel Florent Richier auf der 250er-Waldmann-Suzuki auf Rang 2. Am meisten begeistert war der Franzose nach Rennende von sich selbst: "Mein Speed war super. Es fing schlecht an mit dem Sturz im Waschbrett, aber im Finale war alles Bestens. Ich war froh Fabien Izoird hinter mir zu haben, weil ich wusste, dass er mich nicht dreckig runterfährt." Izoird belegte wie am Freitag Platz 3. Für den Sieg kam aber nur ein Fahrer in Frage, der das gesamte Wochenende der dominierende Mann auf dem schweren Münchner Track war: Gavin Faith. "Unglaublich, wir haben einen super Job gemacht, mein Team und ich. Ich kam im Finale nicht optimal aus dem Gatter, aber dann konnte ich doch schnell mein eigenes Rennen fahren. Es war toll in München."
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In der Königswertung über beide Tage belegten Fabien Izoird und Greg Aranda die Plätze hinter dem neuen Monarch Gavin Faith.
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