Alex Marquez (1.): Rhythmus gefunden und «wirklich, wirklich glücklich»
Alex Marquez gewinnt den Sprint von Barcelona knapp vor Pedro Acosta – obwohl er Probleme mit seinem Vorderreifen hatte. Der Spanier war überglücklich nach dem Sieg. Bis Sonntag hat er Hausaufgaben.
Lokal-Matador Alex Marquez ist der Sprint-Sieger in Barcelona! Der Spanier kämpfte sich im Sprint auf den Circuit de Catalunya in Montmelo bei Barcelona von Startplatz drei auf Platz eins auf der Ziellinie vor. Starke Leistung für den Vorjahres-Vizeweltmeister, der aus Cervera stammt, das etwa eine Autostunde von der Rennstrecke in Barcelona entfernt liegt.
Marquez hatte sich im Qualifying am Morgen Startplatz 3 gesichert, musste sich neben Pedro Acosta (Red Bull KTM Factory Racing) und Franco Morbidelli (VR46-Ducati) in der ersten Startreihe einordnen. Auf Platz zwei rücke Marquez im Sprint schnell vor, denn Morbidelli fiel beim Start zurück. Den erfolgreichen Angriff auf seinen Landsmann Acosta startete Marquez in der vierten Runde. Mit nur 41 Tausendstelsekunden Vorsprung auf Acosta passierte Marquez schließlich die Ziellinie – der knappste Sprint in der Geschichte der MotoGP laut Veranstalter.
Alex Marquez: Am Anfang zu viel Druck gemacht
Alex Marquez sagte nach dem Rennen: «Ich habe einfach versucht, mich auf mich selbst zu konzentrieren, wirklich am Tempo dranzubleiben. Am Ende hatte ich ein bisschen Probleme mit dem Vorderreifen, vielleicht habe ich am Anfang etwas zu viel Druck gemacht.»
Für den Grand Prix am Sonntag bedeutet das für ihn: «Es geht also einfach darum, das richtig einzuschätzen. Was den Umgang mit dem Vorderreifen angeht, muss ich mich für morgen auf jeden Fall noch verbessern. Aber letztlich ist der Sieg heute auch wichtig.» Wichtige Punkte im WM-Kampf hat er dadurch bekommen. Im Klassement konnte Alex nun seinen Bruder Marc überholen, liegt jetzt zehn Punkte vor ihm. Das dürfte im Grand Prix am Sonntag noch mehr werden: Marc Marquez muss verletzungsbedingt bekanntermaßen das Barcelona-Wochenende auslassen (Bruch im Fuß und Schulter-OP).
Rhythmus gut gefunden
Alex Marquez zeigte sich nach dem Sieg sehr zufrieden mit dem Verlauf des Rennens: «Ich konnte wieder richtig Gas geben und den Rhythmus hier in Barcelona finden, also bin ich wirklich, wirklich glücklich.»
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