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Marco Wittmann hat gute Erinnerungen an den Hungaroring. 2014, bei der Rückkehr der DTM nach Ungarn, konnte er auf dem Traditionskurs vor den Toren der Hauptstadt Budapest gewinnen. "Auch meinen spektakulären Start im vergangenen Jahr mit dem Zweikampf gegen Edoardo Mortara werde ich so schnell nicht vergessen", sagt Wittmann.
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Nach dem Rennen wurde er disqualifiziert, musste um den Titel zittern, sicherte sich seine zweite Meisterschaft dann aber beim Saisonfinale. Nun kehrt die DTM zum dritten Mal in der neuen Ära der Serie nach Ungarn zurück. Aber: Bereits in der goldenen Ära der DTM waren die Tourenwagen zu Gast in Budapest. Vor 29 Jahren war das, genauer gesagt am 18. September 1988. Damals wurden beim vorletzten Saisonevent vor 25.000 Zuschauern wie heute zwei Läufe ausgetragen, insgesamt 34 Fahrer waren am Start, davon alleine 16 in einem BMW. Hinzu kamen Ford und Opel. Die überlegene Marke auf dem Hungaroring war seinerzeit allerdings Mercedes.
Johnny Cecotto feierte in seinem Mercedes 190E 2.3-16 damals einen Doppelsieg. Die Podiumsplätze hinter Cecotto machten jeweils Kurt Thiim und Klaus Niedwiedz unter sich aus. Im ersten Lauf landete Cecottos Teamkollege Thiim auf Rang zwei, im zweiten Lauf drehte Ford-Pilot Niedzwiedz den Spieß um.
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Die Konkurrenz hatte weniger Grunde zur Freude, Armin Hahne schimpfte: "Hier kriegt man ja einen Drehwurm. Ich frage mich, warum die Ungarn die Strecke im Maßstab eins zu zwei gebaut haben." Sein Ärger war durchaus verständlich, zuvor hatten sich Hahne und Klaus Ludwig sechs Ford-Siege in Serie brüderlich geteilt.
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Doch der Sierra Cosworth war in Ungarn erstmals mit einem verkleinerten Luftmengenbegrenzer unterwegs. Tabellenführer Ludwig startete von Position 18, zudem hatte auch noch ein Mechaniker die Schelle eines Wasserschlauches nicht richtig befestigt - Ludwig blieb ohne Punkte.
Die Tabellenführung übernahm deshalb BMW-Pilot Markus Oestreich, dem zwei vierte Plätze dafür reichten. Ludwig, Hahne und Roland Asch (Mercedes) lagen vor dem Saisonfinale in Lauerstellung. Das Titelrennen entschied am Ende in Hockenheim allerdings Ludwig für sich, der Asch, Hahne und Oestreich auf die Plätze verwies.
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