In der DKM: ADAC stellt Road to DTM-Förderung im Kartsport neu auf
Der ADAC richtet das Road to DTM-Nachwuchsförderprogramm im Rahmen der Deutschen Kart-Meisterschaft neu aus. Zukünftig soll es eine klare Aufstiegsstruktur durch die ADAC-Serien in die DTM geben.
Das Nachwuchsförderprogramm Road to DTM richtet sich 2026 im Rahmen der Deutschen Kart-Meisterschaft neu aus. Künftig ist die Förderung vollständig in der OK-N-Kategorie verankert. Der Meister dieser Klasse erhält damit die Startgebühr für den BMW M2 Cup oder die ADAC GT4 Germany in der Folgesaison und hat die Möglichkeit, den nächsten Schritt im professionellen Motorsport zu machen.
Mit der Neustrukturierung besteht ein direkter Entwicklungsweg für junge Talente. Der BMW M2 Cup ist bereits ab 15 Jahren zugänglich und bietet im Umfeld der reichweitenstarken DTM eine ideale Plattform für den Einstieg in den Tourenwagensport.
Für Fahrer ab 16 Jahren eröffnet das Nachwuchsprogramm zudem den direkten Weg in den GT-Sport. In der ADAC GT4 Germany teilen sich jeweils zwei Piloten ein GT4-Cockpit und treten gegen Nachwuchstalente sowie ambitionierte Gentleman-Fahrer bei sechs Rennwochenenden im Rahmen der DTM an.
Der Champion des BMW M2 Cup sowie der ADAC GT4 Germany erhalten ein exklusives Förderpaket im Rahmen des Road to DTM-Programms für die darauffolgende Saison. So erhält der Meister aus dem BMW M2 Cup das Nenngeld für die ADAC GT4 Germany, während dem GT4-Meister der Aufstieg in das ADAC GT Masters durch die Nenngeldübernahme ermöglicht werden soll. Der Sieger der Road to DTM-Wertung im ADAC GT Masters wird vom ADAC für den Einstieg in die DTM gefördert.
Durch die Verankerung des Programms in der OK-N-Kategorie entsteht ein klarer Förderweg: Von der DKM in den BMW M2 Cup sowie die ADAC GT4 Germany und Schritt für Schritt über das ADAC GT Masters bis hin zur DTM. Dass dieser Weg funktioniert, zeigen prominente Beispiele: DTM-Champions wie Thomas Preining, René Rast und Marco Wittmann machten die ersten Schritte im Motorsport in der DKM – ebenso wie die aktuellen DTM-Fahrer Maximilian Paul und Ben Dörr.
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