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Jules Gounon: «Die DTM hat ihre ganz eigene, sehr spezielle Art von Racing»

Jules Gounon bestritt 2025 seine erste komplette Saison in der DTM. Der Pilot, der als einer der weltbesten GT3-Fahrer gilt, blickt auf das Rennjahr zurück und erklärt die Besonderheiten der DTM.

Jonas Plümer

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Jules Gounon gilt als einer der weltbesten GT-Fahrer. Der Franzose, welcher nach Streitigkeiten mit dem nationalen Motorsportverband unter der Flagge von Andorra startet, gewann bereits die 24h Spa und Titel unter anderem im ADAC GT Masters, der Intercontinental GT Challenge und der GT World Challenge Europe, der weltgrößten GT3-Rennserie.

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Beim 2024er Saisonfinale feierte er sein DTM-Debüt, als er den erkrankten Luca Stolz ersetzte. 2025 fuhr Gounon erstmals eine komplette DTM-Saison im der Mann-Filter-Mamba die von WINWARD Racing eingesetzt wurde. Obwohl Siege ausblieben, war Gounon bis zum Saisonfinale in Hockenheim im Titelkampf.

Stark war Gounons Saisonstart mit einer Pole-Position in Oschersleben und zwei Podien in den ersten vier Rennen. Doch trotzdem war der Sohn von Jean-Marc Gounon nicht komplett zufrieden. «Wir hatten einfach ein paar Dinge, die nicht zusammengepasst haben. Ich fahre den Mercedes-AMG GT3 seit fünf Jahren, dann kennst du dein Auto wirklich sehr gut. Wenn du das gleiche Auto jedes Wochenende fährst, hörst du irgendwann auf, die kleinen Schwächen wahrzunehmen, wie jedes Auto sie hat. Aber sobald etwas nicht stimmt, merkst du das sofort. Wenn ich mich beschwere, dann habe ich auch einen Grund dafür. Ich beschwere mich nicht nur, weil ich Franzose bin», so Gounon gegenüber dem Motorsport-Magazin.

Zum Rennwochenende auf dem Sachsenring erhielt Gounon ein neues Chassis der Mercedes-AMG-Mannschaft. «Am Sachsenring hatte ich richtig gute Ergebnisse, das Auto hat sich großartig angefühlt. Unglücklicherweise sind wir direkt nach dem Sachsenring mit genau diesem Chassis testen gegangen und hatten ein Problem: Wir sind auf einem Kerb aufgesetzt und das Chassis ist gebrochen. Wir mussten das dann schweißen und so weiter. In der DTM brauchst du alles bei 100 Prozent, und genau das versucht mein Team mir immer zu geben. Aber manchmal hast du Saisons, in denen alles klickt, und manchmal Saisons, in denen es das nicht tut», setzt Gounon fort, der am 31. Dezember seinen 31. Geburtstag feierte.

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«Die DTM ist etwas ganz Besonderes. Du hast dort vielleicht 15 der besten GT-Fahrer der Welt. In der GT World Challenge sind auch 15 Top-Fahrer unterwegs, aber sie verteilen sich über das Feld und die Stints. In deinem Stint in der GT World Challenge fährst du vielleicht gegen drei oder vier von ihnen, aber in der DTM sind alle 15 in einem Rennen zusammen. Es ist super eng“, erläutert das GT3-Ass. «Ich erinnere mich an Qualifyings, in denen mir ein kleiner Fehler in der Runde unterlaufen ist und ich dachte: «Okay, so schlimm ist es nicht, in der GT World Challenge wäre das P2 oder P3.» Dann frage ich, wo wir stehen und es heißt: "Wir sind P6. Mit 3 Hundertstel weniger wärst du P2." Und dann denkst du an diesen einen verdammten Schaltfehler auf der Runde... Drei Hundertstel sind nichts, über die Linie gesehen sind das vielleicht 30 Zentimeter.»

Zudem unterstreicht der Mercedes-AMG-Werksfahrer, dass die DTM mit ihrem Einfahrerformat etwas ganz spezielles ist: «Die DTM hat ihre ganz eigene, sehr spezielle Art von Racing. Ich erinnere mich zum Beispiel an ein Wochenende, da stand ich auf der Pole und bin meinen ersten Stint gefahren. Ich komme als Erster an die Box, denke mir: «Okay, Hälfte der Arbeit ist erledigt.» Aber das stimmt nicht, denn in der DTM ist die Out-Lap der wichtigste Teil. Ich bin diese Out-Lap eher vorsichtig angegangen und habe direkt Positionen verloren. Da dachte ich mir: «Verdammt, warum habe ich Plätze verloren?!» Ich bin schon sehr viele Meisterschaften gefahren. Ich hatte das Glück, die GT World Challenge, das ADAC GT Masters, die IGTC und einiges mehr zu gewinnen. Aber die DTM ist etwas völlig anderes. Im ersten Jahr ist es, glaube ich, sehr schwierig, um die Meisterschaft zu kämpfen, selbst wenn du sehr erfahren bist. Es war das höchste Niveau, das ich bisher erlebt habe.»

Ob Jules Gounon in diesem Jahr erneut in der DTM antreten wird, ist derzeit noch unbestätigt. Doch bei Mercedes-AMG hat der schnelle Franzose seinen Wunsch hinterlegt, dass er erneut in Deutschlands bekanntester Rennserie antreten möchte.

Fest steht bereits, dass Gounon in diesem Jahr im Rennstall von Max Verstappen fahren wird! Gemeinsam mit Daniel Juncadella und Chris Lulham startet er in einem Mercedes-AMG GT3 im GT World Challenge Europe Endurance Cup. Zudem fährt Gounon im LMDh-Prototypen von Alpine in der FIA WEC.

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