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Warnung von McLaren-Chefdesigner Rob Marshall: «Das wäre ein Riesenfehler»

Der Engländer Rob Marshall (57) ist leitender Designer für den 2026er McLaren MCL40. Der Engländer gibt zu, dass es noch zahlreiche Fragezeichen gibt. Und er warnt vor einem bestimmten Plan.

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Die Rennwagengeneration 2026 hat bei den elf Rennställen sehr viel Vorlaufzeit erfordert. McLaren-Chefdesigner Rob Marshall sagt: «Wir haben ungefähr an Ostern 2024 mit der Arbeit begonnen, als die Regeln so gut wie feststanden. Wir haben bald gemerkt – die Regeländerung ist so umfassend, dass davon so gut wie alle Bauteile des neuen McLaren MCL40 davon betroffen sind.»

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«Das geht weit darüber hinaus, was die Fans sehen. Die Autos sind kompakter, leichter, kürzer, schmaler. Die Homologierung des Autos ist noch kniffliger geworden, weil gleichzeitig die Sicherheits-Elemente des Rennwagens noch widerstandsfähiger sein mussten.»

«Sobald die Grund-Parameter wie Masse und Gewicht stehen, kannst du dir Gedanken über Abtrieb machen und was dies etwa für die Aufhängung des Wagens bedeutet. Es tauchten im Laufe der Arbeit sehr viele Fragen auf, welchen wir Schritt um Schritt nachgehen mussten, in Absprache mit den Regelhütern des Autosport-Weltverbands FIA.»

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In den vergangenen Jahren haben die Teams mit unterschiedlichen Aufhängungskonzepten experimentiert, push rod (Schubstreben) oder pull rod (Zugstreben). Wie ist das bei den 2026er Autos?

Rob Marshall fährt fort: «Ob Zug- oder Schubstrebe, das geht zurück auf die Aerodynamik, welche die Techniker planen, auf die Art und Weise, wie die Aufhängung den Frontflügel ergänzt. Beide Varianten sind mechanisch recht einfach umzusetzen. Hier dominiert die Aerodynamik. Und das kann bei den verschiedenen Herstellern eben unterschiedlich sein. Also werden wir hier unterschiedliche Lösungen entdecken.»

Viele Fans gehen davon aus: Was wir auf ersten Bildern sehen, das hat nichts damit zu tun, was in Barcelona auf die Bahn kommt oder später beim Bahrain-Test oder danach beim Saisonauftakt in Australien.

Rob Marshall meint: «Was die Fans von uns in Spanien und in Bahrain sehen, das wird fast alles so in Australien auf die Bahn kommen. Der Grund dafür ist – wir müssen den neuen Rennwagen zunächst mal verstehen. Und wir gucken natürlich auch links und rechts, wie die Gegner die Regeln interpretiert haben. Wir wollen den Wagen durch und durch verstehen. Zu früh ganz viele Evo-Teile ans Auto zu bringen, das halte ich für einen Riesenfehler.»

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Werden wir erleben, dass die 2026er wieder spekatkulär angestellt werden, also mit tiefer Front und recht hoher Bodenfreiheit hinten, so wie in der Generation bis Ende 2021 oder so wie es beispielsweise Red Bull Racing früher extrem getan hat?

Marshall: «Wie stark die Autos angestellt sein werden, das hängt erneut vom aerodynamischen Konzept des Herstellers ab. Die Regeln erzwingen ein höher gestelltes Heck, und das wird auch so kommen. Wie hoch oder wie niedrig, das wissen wir nicht. Das müssen wir alles bei den Testfahrten herausfinden.»

«Das Heck eines Formel-1-Autos muss mit der Front harmonieren. Alle Rennställe suchen nach der bestmöglichen Effizienz, und das wird bei einigen Wagen in Form eines höhergestellten Heck umgesetzt, bei anderen wird der Bodenabstand hinten weniger dramatisch sein. Nochmals – das wird sich alles bei den Testfahrten und der ersten Rennen zeigen.»

«Obwohl die Autos komplett anders sind als 2025, arbeiten wir hier bei McLaren mit den gleichen Fachkräften und den gleichen Werkzeugen. Wir haben damit in den vergangenen zwei Jahren sehr schöne Erfolge eingefahren, und bei aller Vorsicht in Sachen Konkurrenzfähigkeit haben ich vollstes Vertrauen in unsere Leute und in unsere Vorgehensweise, dass wir auch 2026 erfolgreich sein können.»

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