Jamie Green: «Wissen, dass wir ein gutes Auto haben»
Nach seinem ersten Audi-Sieg beim DTM-Auftaktrennen in Hockenheim erklärte Jamie Green strahlend: «Das war der perfekte Start in die Saison – aber ich bin überhaupt nicht überrascht.»
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Für Jamie Green hätte der Auftakt in die DTM-Saison 2015 in Hockenheim nicht besser laufen können. Der 32-jährige Audi-Pilot sicherte sich im Qualifying die Pole-Position, die er schliesslich im rund 40 Minuten dauernden Rennen ohne Boxenstopp-Pflicht in einen Sieg ummünzte.
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Hinterher erklärte der Brite glücklich: "Ich bin gar nicht überrascht, dass es heute so gut geklappt hat. Mein Team ist dasselbe, wie in der letzten Saison. Auch da war ich schon schnell, hatte aber viel Pech. Das war heute eben nicht so. Das Rennen startete perfekt. Ich kam gut weg und als ich zum ersten Mal in die Rückspiegel blickte, sah ich schon eine ziemlich grosse Lücke zu Pascal Wehrlein. Das war natürlich genau das, was ich mir vorgenommen hatte. Danach konnte ich ziemlich bequem das Tempo kontrollieren und die Lücke weiter vergrössern." Die Führung liess sich Green auch nach zwei Safety-Car-Phasen nicht nehmen: "Als das Safety-Car zum ersten Mal auf die Strecke musste, hatte ich schon eine ziemlich grosse Lücke von vier bis fünf Sekunden herausgefahren. Das Letzte, was du dir in dieser Situation wünscht ist, dass dein Hintermann durch eine Safety-Car-Phase eine zweite Chance erhält. Das machte das Ganze natürlich sehr viel schwieriger."
Der achtfache DTM-Sieger schilderte: "Es ist immer schwierig, hinter dem Safety-Car zu fahren, weil man die Strecken- und Bremstemperaturen beim Re-Start einschätzen muss. Das ist kein leichtes Unterfangen. Heute habe ich es aber zum Glück ziemlich gut hinbekommen, sodass ich wegziehen konnte, bevor die Konkurrenz das DRS-System aktivieren durfte."
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Zum Schluss fasste Green zusammen: "Ich bin sehr zufrieden, es war ein wichtiger Schritt, mit Audi den ersten Sieg einzufahren. Dies gleich im ersten Rennen des Jahres zu schaffen, ist der perfekte Saisonstart. Ich hoffe, dass der Rest des Jahres auch so gut wird. Es ist eine grosse Befriedigung, denn ich habe im Winter sehr hart trainiert. Man darf in dieser Phase der Meisterschaft natürlich noch nicht zu selbstbewusst sein. Aber wir wissen, dass wir ein gutes Auto haben und wenn wir das Beste daraus machen, können wir auch Rennen gewinnen, wie wir heute bewiesen haben. Ich bin also sehr zuversichtlich."
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