DTM
Kolumne
Technik-Ecke: Der Stabilisator
Wir werfen einen Blick in das Innenleben eines DTM-Renners und fragen uns: Was macht der Stabilisator?
Der Stabilisator verbindet die beiden Radaufhängungen einer Achse miteinander und ist in der Mitte am Chassis befestigt. Federt ein Rad ein (etwa beim Einlenken in eine Kurve), verdreht sich der Stabilisator und zwingt so das gegenüberliegende Rad dazu, ebenfalls einzufedern. So werden unerwünschte Wankbewegungen des Rennwagens reduziert bis eliminiert.
Der Stabilisator – der oben abgebildete (Pfeile) gehört zur Hinterachse eines GT3-Porsche – ist ein wichtiges Element bei der Fahrzeug-Abstimmung. Grob gesagt: Übersteuert das Auto, neigt es also zum Rutschen über die Hinterachse, wird man den hinteren Stabi weicher (oder den vorderen härter) stellen. Im Regen, wo Wanken ausdrücklich erwünscht ist, wird man eine weichere Einstellung wählen oder den Stabi ganz aushängen.
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