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Assen-GP: Franz Zorn ist bitter enttäuscht

Das war ein erfolgreiches Wochenende für Dmitri Koltakov: Der erst 22-jährige Russe gewann beide Eisspeedway-GP in Assen und hat jetzt Titelchancen. Kein Deutschsprachiger im Finale.

Rudi Hagen

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Trotzdem führt Daniil Ivanov die WM weiter mit drei Punkten Vorsprung an. Im Finale des sechsten Grand Prix lieferte er sich ein heißes Duell mit dem jüngeren Landsmann und fuhr auf Rang 2 vor den Brüdern Vitali und Dmitri Khomitsevich. "Assen war ein gutes Wochenende für mein Team und mich", sagte Ivanov nach Rennschluss. "Wir haben jetzt noch vier Rennen, die will ich alle gewinnen."

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Koltakov schmunzelte ebenfalls zufrieden und lobte seinen Trainer Nikolaj Krasnikov: "Er unterstützt mich in allen Dingen und tut mir gut." Vitali Khomitsevich lobte die Motoren von Tuner Klaus Lausch: "Die Dinger laufen immer besser."

Franz Zorn wusste am Ende nicht so recht, was er zum Sonntagsrennen sagen soll. Der Österreicher verpasste im Semifinale nur knapp das Finale, als er erst auf der Zielgeraden von Vitali Khomitsevich abgefangen wurde und nur als Dritter ins Ziel kam. "Meine Starts waren heute gut, das Moped lief super, nachdem es gestern Probleme gab, aber den letzten Lauf hätte ich gewinnen müssen. Ich bin so sehr enttäuscht."

Etwas mehr ausgerechnet hatten sich auch Harald Simon (8 Punkte) und Günther Bauer (6). Stefan Pletschacher fuhr vier Punkte ein.

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