Harald Simon schaffte gegen drei Russen den Finaleinzug. Die Riesensensation im Finale verhinderten drei Russen. Daniil Ivanov baute die WM-Führung aus.
Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
Weiterlesen
Werbung
Es sah – wieder einmal – nach einem ausschließlich russischen Finale aus beim Eisspeedway-WM-Lauf in Inzell. Eigentlich lag Harald Simon schon aussichtslos zurück im Halbfinale 1, hinter den Khomitsevich-Brüdern Dmitri und Vitali und deren Landsmann Eduard Krysov. Dann startete der Österreicher seine spektakuläre Aufholjagd – und holte sich Laufsieg und Finaleinzug und war damit neben Dmitri Khomitsevich bereits unter den Top-4.
Werbung
Werbung
Im zweiten Halbfinale wiederum gab es für Franz Zorn und Günther Bauer nichts zu gewinnen. WM-Leader Daniil Ivanov und dessen Verfolger Dmitri Koltakov lösten das Finalticket in gewohnter Dominanz. Ivanov ließ schließlich auch im Finale nichts mehr anbrennen. Nur wenige Meter währte im Lauf der Punktbesten die Führung von Khomitsevich, dann zog der WM-Spitzenreiter davon. Koltakov sorgte für ein erneut russisches Trio auf dem Podest. Für Simon blieb am Ende Rang 4.
Im Kampf um die Weltweiterschaft machte Ivanov erneut Boden gut. Im zweiten Durchgang wurde sein unmittelbarer Verfolger Dmitri Koltakov wegen Bandberührens disqualifiziert und verlor wichtige Punkte. Die deutsche Nummer 1, Günther Bauer, konnte in seinem "Wohnzimmer Inzell" zufrieden sein. Erstmals kam er ins Halbfinale und damit unter die erfolgreichsten acht. Max Niedermaier erzielte mit fünf Punkten sein bestes Resultat. Enttäuschend hingegen verlief Inzell für Stefan Pletschacher: Er erzielte nur einen Zähler.
Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
Weiterlesen
Vorläufe: 1. Daniil Ivanov (RUS), 15 Punkte 2. Dmitri Khomitsevich (RUS), 14 3. Vitali Khomitsevich (RUS), 12 4. Dmitri Koltakov (RUS), 11 5. Harald Simon (A), 10 6. Günther Bauer (D), 10 7. Franz Zorn (A), 10 8. Eduard Krysov (RUS), 8 9. Pavel Tschajka (RUS), 8 10. Stefan Svensson (S), 5 11. Max Niedermaier (D), 5 12. Grzegorz Knapp (PL), 5 13. Jan Klatovsky (CZ), 3 14. Robert Henderson (S), 2 15. Stefan Pletschacher (D), 1 16. Franz Mayerbüchler jun. (D), 1 17. René Stellingwerf (NL), 0 18. Christoph Kirchner (D), 0
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.