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Bolliger Team Switzerland: Spendenaktion soll Rennbetrieb sichern helfen
Nach dem Unfall des Renntransporters sieht sich das Bolliger Team Switzerland vor einer gewaltigen Herausforderung. Um die Zukunft zu sichern, wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt



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Anfang Februar nützte das Bolliger Team Switzerland die Gelegenheit sich für die kommende Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft, die Mitte April mit dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans gestartet wird, vorzubereiten. Auf dem Circuit Ricardo Tormo trafen die Stammpiloten Nico Thöni und Alex Toledo auf ihre neuen Teamkollegen Xavier Artigas und Kylian Nestola.
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Bei der Heimfahrt – es waren nur noch wenige Kilometer bis Ruppoldsried zu fahren – kam es zum verhängnisvollen Unfall. Der Renntransporter kam von der Straße ab und kippte zur Seite. Zum Glück kamen die Chauffeure mit dem Schrecken davon. Der materielle Schaden war dagegen enorm. Das Zugfahrzeug und der Sattelauflieger müssen als Totalschaden abgeschrieben werden. Nach dem ersten Schock wurde von Teammanager Kevin Bolliger seinem Vater Hanspeter und den Teammitgliedern umgehend damit begonnen, das vollständige Ausmaß der Schäden zu erfassen und das schwer in Mitleidenschaft gezogene Material zu reparieren. Um die Auswirkungen abzufedern und den Rennbetrieb fortführen zu können wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. «Die finanziellen Folgen des Unfalls sind schwerwiegend. Neben beschädigten Arbeits- und Rennequipment sind auch Abschlepp- und Bergungskosten sowie weitere ungeplante Ausgaben angefallen. Trotz bestehender Versicherung bleiben Selbstbehalte, nicht gedeckte Schäden und Ausfallkosten, die wir als Team tragen müssen», so das Statement des Teams.
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«Aktuell können wir dank Unterstützung vorübergehend ein Ersatzfahrzeug nutzen, wodurch der laufende Betrieb aufrechterhalten werden kann. Diese Lösung ist jedoch zeitlich begrenzt. Um unseren Rennbetrieb langfristig abzusichern, benötigen wir wieder ein eigenes, geeignetes Fahrzeug sowie vollständige Ausrüstung.»
Auch Sach- und Arbeitsleistungen sind willkommen Und weiter: «Mit dieser GoFundMe-Spendenaktion bitten wir daher um Unterstützung, um beschädigtes Material zu reparieren oder zu ersetzen, unvorhergesehene Kosten infolge des Unfalls abzufedern und die Grundlage für einen stabilen nachhaltigen Saisonbetrieb zu schaffen. Neben finanzieller Unterstützung freuen wir uns auch über Sach- oder Arbeitsleistungen.»
«Insbesondere im Hinblick auf einen zukünftigen Kauf eines Sattelschleppers steht erneut ein Um- bzw. ein Ausbau an. Unterstützung ist unter anderem möglich durch Holzbau- und Schreinerbetriebe, Küchenbauer, Innenausbau-, Metallbau- und Fahrzeugbaubetriebe, Materialien oder Arbeitsleistungen für den Innenausbau, Kaffeemaschine bzw. Küchengeräte.» Vom festgelegten Spendenziel in der Höhe von 120.000 Schweizer Franken wurden bis dato zirka 70 Prozent erreicht. Wer also dem seit 40 Jahren im Langstreckenrennsport erfolgreichen Kawasaki-Privatteam unter die Arme greifen möchte, findet den Zugang zur GoFundMe-Spendenaktion unter folgendem Link. Weitere Informationen gibt es auch auf der Team-Homepage.
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