Der Traum von der MotoGP: Auch Superbike-Ass Stefano Manzi (Yamaha) hat ihn
Nach dem Gewinn der Supersport-WM 2025 steht Stefano Manzi kurz vor seinem Renndebüt in der Superbike-Kategorie. «Die MotoGP ist nicht mehr unerreichbar», sagt der Yamaha-Pilot.
Nach schwierigen Jahren im GP-Paddock wechselte Stefano Manzi 2022 in die Supersport-WM, die er im vierten Anlauf gewann. Yamaha belohnte den Italiener mit der Beförderung in die Superbike-WM mit dem Satelliten-Team Giansanti Racing. Sein Renndebüt gibt Manzi kommende Woche beim diesjährigen Saisonauftakt auf Phillip Island.
Manzi ist mit 26 Jahren zu jung, um die Superbike-Kategorie als seine letzte Karrierestation zu betrachten. Sofern er sich unter den besten Piloten etabliert, kann nur die MotoGP das nächste Ziel sein – so wie Toprak Razgatlioglu in diesem Jahr und Nicolò Bulega möglicherweise 2027.
«Ja, ich hoffe auch auf eine solche Chance. Es ist aber mehr ein Traum als ein Ziel», sagte der Yamaha-Pilot im Gespräch mit SPEEDWEEK.com-Chefredakteur Ivo Schützbach. «So wie es bei Nicolò den Anschein hat, ist ein Wechsel in die MotoGP zumindest im Bereich des Möglichen. Noch vor wenigen Jahren gab es diese Verbindung – von der Superbike-WM in die MotoGP zu gehen – in der Realität nicht.»
Manzi weiter: «Jetzt sehen wir dort Toprak und Nicolò, der als Testfahrer schon einen Fuß in der Tür hat. Das ist wirklich schön zu sehen, denn wenn man noch jünger ist, träumt man davon, einmal eine Weltmeisterschaft zu gewinnen und in der MotoGP zu fahren – es ist einfach die höchstmögliche Liga. Ich denke genauso, aber hier und heute fokussiere ich mich auf die Superbike-WM, um mir diese Chance zu verdienen. Es ist aber nichts mehr, was unerreichbar erscheint.»
Mit dem Leistungsplus des Superbikes kam Manzi gut zurecht. Wie stellt er sich das Fahren eines MotoGP vor? «Ich habe noch kein MotoGP getestet, also kann ich nicht aus Erfahrung sprechen. Aktuell denke ich aber schon, dass der Unterschied zu einem Superbike gewaltig ist», grübelte Manzi. «Im nächsten Jahr kann sich das, auch durch den Wechsel des Reifenfabrikats, ohne Ride-Height-Device und der Beschneidung der Aerodynamik, ändern. Ich denke schon, dass die Bikes dann ähnlicher sein werden.»
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