Schwerer Rückschlag für Bolliger: Transporter verunglückt bei Heimfahrt
Nur wenige Kilometer vor dem Ziel kam der Transporter des Teams Bolliger Switzerland von der Straße ab und kippte auf die Seite. Konkurrenten haben bereits Hilfe angeboten.
«Leider müssen wir euch mitteilen, dass unser LKW auf dem Heimweg von Valencia schwer verunfallt ist. Das Wichtigste vorneweg: Unsere beiden LKW-Chauffeure sind soweit wohlauf. Der ganze Sattelschlepper ist auf die Seite gekippt und seitlich liegend eine Böschung heruntergerutscht», informierte Teammanager Kevin Bolliger die Fangemeinde.
«Wie es den Motorrädern und dem Material im Sattelschlepper geht, ist unklar. Wir werden euch zeitnah informieren wie es mit dem Team und der Saison weitergehen wird. Wir danken den Blaulichtorganisationen und den involvierten Firmen für die professionelle Bergung und Betreuung.»
Mittlerweile steht fest, dass zumindest das Zugfahrzeug und der Sattelauflieger beim Unfall, der sich bei der Heimfahrt von den Testfahrten mit dem Fahrerquartett Nico Thöni, Alex Toledo, Xavier Artigas und Kylian Nestola im spanischen Valencia nur wenige Kilometer vor der Ankunft im schweizerischen Ruppoldsried ereignete, schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Was und wie schwer noch von der Ausrüstung beschädigt wurde, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend fest. Der Schaden soll sich aber in Grenzen halten. Von der Konkurrenz gibt es bereits erste Hilfsangebote. Bolliger: «Das ist eine sehr schöne Geste von ihnen und alles andere als selbstverständlich, denn auf der Rennstrecke sind wir Konkurrenten.»
Beim WM-Siebenten des Vorjahres hofft man, dass rechtzeitig bis zum Saisonstart Mitte April beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans das gesamte Material wieder einsatzfähig ist.
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