Sofort schnell: Izan Guevara begeistert das Pramac-Moto2-Team in Portimao
Platz 2 für Izan Guevara, Rang 19 für Alberto Ferrandez: Trotz Wetter und Abbruch sammelte das Pramac-Team beim Moto2-Test in Portimao wichtige Erkenntnisse und lobte die beiden Piloten.
Nach zwei
Sportlich spiegelte sich die solide Arbeit auch in den Zeiten wider: Guevara belegte mit 1:42,892 Minuten nach 29 Runden den zweiten Rang und war damit bester Boscoscuro-Pilot. Teamkollege Ferrandez kam mit 1:44,483 Minuten und ebenfalls 29 Umläufen auf Platz 19 – ein solider Einstand für den WM-Neuling.
Teammanager Alex De Angelis ordnete die beiden Tage differenziert ein: «Nach diesen zwei Tagen können wir nicht sagen, dass wir alles vollständig verstanden haben, vor allem wegen der Bedingungen.» Gleichzeitig lobte er insbesondere den Einsatz von Ferrandez: «Wir haben geschätzt, dass Alberto trotz des Wetters so viel wie möglich gefahren ist, um Erfahrung mit dem Bike und mit dem Team zu sammeln. Für uns war es ebenso wichtig, ihn zu verstehen und zu sehen, wie er an die Arbeit herangeht.»
Die wechselnden Streckenverhältnisse erschwerten gezielte Abstimmungsarbeit, lieferten aber dennoch wertvolle Daten. «Wir konnten uns nicht richtig auf das Setup konzentrieren, aber wir haben das Motorrad unter sehr unterschiedlichen Bedingungen getestet – mit starkem Regen, einer feuchten Strecke und heute einigen Runden auf Slicks. Das hat uns trotzdem nützliche Informationen geliefert», erklärte De Angelis. Besonders zufrieden zeigte er sich mit der Entwicklung von Ferrandez: «Wir sind sehr zufrieden mit seiner Einstellung und damit, wie er sich jedes Mal verbessert, wenn er auf die Strecke geht.»
Wird 2026 das Jahr von Ex-Moto3-Champion Izan Guevara?
Izan Guevara ist in diesem Jahr einer der WM-Kandidaten und hinterließ einen starken Eindruck, obwohl er vergleichsweise wenig Fahrzeit hatte. «Er ist sehr wenig gefahren, aber es war beeindruckend zu sehen, wie schnell er sofort war. Schon ab seiner ersten Runde waren seine Sektorzeiten sehr konkurrenzfähig», so der Teammanager. Insgesamt habe man das Gefühl, «dort weitergemacht zu haben, wo wir am Ende der vergangenen Saison aufgehört haben – mit einem starken Paket aus Fahrer, Motorrad und Team».
Guevara selbst bestätigte den positiven Eindruck, vor allem im Trockenen habe sich das Motorrad gut angefühlt. «Das Gefühl war gut und ich war von Anfang an schnell, sogar mit dem harten Reifen. Meine beste Runde bin ich auf einem gebrauchten Reifen gefahren, das ist ermutigend.» Der Blick richte sich nun nach vorne: «Jetzt freuen wir uns auf Jerez, wo wir viele Dinge zu testen haben.»
Vielversprechender Rookie: Alberto Ferrandez
Auf Grund der Ölspur konnte Ferrandez den finalen Testtag nicht wie geplant nutzen, doch der Rookie zog ebenfalls ein positives Fazit: «Leider mussten wir unseren Testtag früher als geplant beenden, aber wir konnten trotzdem einige Runden fahren.»
Am Vormittag habe viel Wasser auf der Strecke gestanden, dennoch habe man zahlreiche Versuche durchführen können. «Wir konnten viele Dinge ausprobieren und wichtige Informationen sammeln. Am Nachmittag sind wir einige Runden auf Slicks gefahren, bevor eine Ölspur zum Abbruch der Session führte.» Insgesamt zeigte er sich zufrieden: «Alles in allem bin ich zufrieden damit, wie diese Tests gelaufen sind.»
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