Mercedes-Talent Kimi Antonelli: Frust beim ersten Testeinsatz in Bahrain
Mercedes-Pilot Kimi Antonelli wurde in der ersten Bahrain-Testwoche durch technische Probleme eingebremst. Erst zum Schluss konnte er richtig Gas geben. So lautet die Zwischenbilanz des Italieners.
Nachdem das Mercedes-Team beim Shakedown-Test in Barcelona bei kühlen Aussentemperaturen noch mit einer bemerkenswerten Standfestigkeit geglänzt und in der Fleiss-Liste den ersten Platz belegt hatte, bekundete das Werksteam des deutschen Autobauers in der Wüste von Bahrain gleich mehrere Zuverlässigkeitsprobleme.
Diese beeinträchtigten das Testprogramm, doch am letzten Tag schafften George Russell und Kimi Antonelli schliesslich 142 Umläufe. Letzterer umrundete den Bahrain International Circuit 64 Mal und fasste danach zusammen: «Das war ein schwieriger Test für unser Team, insbesondere für mich. Wir hatten mehrere Probleme mit der Zuverlässigkeit, weshalb ich an den ersten beiden Tagen nur etwas mehr als 30 Runden fahren konnte.»
«Daher war es am Ende ein guter Nachmittag, an dem ich mich in Bahrain zum ersten Mal richtig mit dem Auto vertraut machen konnte. Wir konnten eine ganze Reihe von Arbeiten auf einer Runde erledigen und waren kurz davor, eine Rennsimulation abzuschliessen», berichtete der 19-Jährige.
Kimi Antonelli: Hoffen auf zweite Bahrain-Testwoche
Und Antonelli tröstete sich: «Auch wenn diese Woche frustrierend war, ist es besser, wenn diese Probleme jetzt auftreten und behoben werden können, statt während der Rennwochenenden. Das Team arbeitet bereits an Lösungen für einige unserer Probleme, sodass wir hoffentlich nächste Woche stärker zurückkommen können.»
Mit Blick auf die Gegner erklärte der Italiener: «Einige unserer Gegner haben einen besonders guten Eindruck hinterlassen und hatten viel weniger Sorgen als wir. Wir müssen versuchen, mehr aus unserem Paket herauszuholen, und hoffen, dass wir während des zweiten und letzten Wintertests etwas von unserem Rückstand aufholen können.»
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