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Marcel Schrötter (BMW): «Habe richtig Bock auf die Endurance-WM»

Mit der Euro Moto (früher IDM) und der Endurance-WM ist Marcel Schrötter in diesem Jahr gut beschäftigt. Für den BMW-Piloten ist dieses Paket viel mehr als ein Notprogramm.

Kay Hettich

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Nach vielen Jahren in den WM-Klassen 125 ccm, Moto3 und Moto2 wechselte Marcel Schrötter nach der Saison 2022 in die Supersport-WM. Mit MV Agusta beendete der Bayer die mittlere Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft auf den Rängen 3 und 5, doch der Wechsel auf Ducati für die Saison 2025 war ein Desaster: nur ein Podium und Rang 10.

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Für 2026 musste sich der 33-Jährige umorientieren und einigte sich mit dem BMW-Team ERC Endurance auf die Langstrecken-Weltmeisterschaft. Später ergänzte ein Vertrag mit GRT56 für die Euro Moto (vormals IDM Superbike) sein motorsportliches Engagement.

«Das Paket mit IDM und Endurance ist auf jeden Fall annehmbar. Dass das so zustande gekommen ist, habe ich größtenteils dem ERC-Team zu verdanken. Da steckt ein Vertrag mit Honorar dahinter und sie haben mir ermöglicht, dass ich auch die Deutsche Meisterschaft fahren kann», erklärte Schrötter im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Auf diese Kombination hatte ich von Anfang an Lust und habe auch ein gutes Gefühl dabei. Mir war auch klar, dass ich nicht auf Biegen und Brechen Supersport-WM fahren möchte, wo das finanzielle Thema schwierig ist. So wie die Situation jetzt ist, bin ich total happy und freue mich extrem auf die Saison. So gern ich auch andere Ziele verfolgt hätte, ist das, was kommt, ein neuer Karriereabschnitt und alles andere als ein Notnagel.»

Schrötter lernte das Endurance-Umfeld durch mehrfache Teilnahmen am legendären Acht-Stunden-Rennen in Suzuka kennen. «Über Endurance hatte ich schon immer gesagt, dass ich irgendwann darauf Bock haben würde», betonte der Vater einer kleinen Tochter. «Es ist auch ein Thema, das langfristig etwas sein kann. Ich kenne den Event in Suzuka, die anderen allerdings noch nicht. Allein das Miteinander im Team macht echt Spaß.»

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Das ERC-Fahrertrio besteht neben Schrötter aus dem Spanier David Checa und dem Franzosen Kenny Foray, die seit vielen Jahren im Endurance-Sport zu Hause sind. «Beide haben extrem viel Erfahrung – jetzt komme ich mir wieder jung vor, so schnell ändert sich das Blatt», schmunzelte Schrötter. «Dem David ist es ziemlich egal, wie das Bike eingestellt ist. Der Kenny und ich sind wiederum gleich groß, also haben wir in dem Punkt eine Basis. Vielleicht hätte ich den Lenker oder den Bremshebel lieber etwas anders, grundsätzlich sind wir aber nahe dran. Im EWC-Trimm muss man auch nicht die letzten 0,2 sec finden, sondern es geht darum, relativ schonend und sicher schnelle Rundenzeiten fahren kannst.»

Die Endurance-WM 2026 beginnt am 18. April mit den 24-Stunden von Le Mans.

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