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EWC 24h Le Mans (21h): YART vorn, Strafe für BMW, Helmproblem bei SERT
YART behauptet bei den 24 Stunden von Le Mans souverän die Führung, die Verfolger kämpfen mit weiteren Problemen: BMW erhält eine Zeitstrafe, SERT-Pilot Dan Linfoot muss einen Zwangsstopp einlegen.
Endurance-WM
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Der EWC-Auftakt in Le Mans bleibt hochdramatisch: Das bis zur 16-Stunden-Marke führende BMW-Team wurde zu Beginn des finalen Renndrittels zurückgeworfen. Die #37 BMW M 1000 RR qualmte, Michael van der Mark musste mehrfach an die Box. Rätselraten bei der Mannschaft – bis das Team um Werner Daemen die Ursache fand: eine defekte Dichtung.
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Daemen bestätige, dass BMW die TV-Bilder nutzte, um das Problem ausfindig zu machen. «Wir wollten die anderen Fahrer nicht gefährden und haben das Motorrad an die Box geholt. Wir fanden heraus, dass die Dichtung hinter dem Ritzel undicht war und diese haben wir gewechselt. Jetzt ist das Problem behoben», erklärte der BMW-Teammanager. YART bisher fehlerfrei auf Kurs zum Sieg in Le Mans YART setzte sich nach den BMW-Problemen souverän an die Spitze. «Es war zu Beginn ein verrücktes Rennen, weil das Tempo so hoch war», kommentierte Yamaha-Europa-Motorsport-Direktor Niccolo Canepa. «Unser Team hat bisher perfekt gearbeitet, genau wie unsere Fahrer.» Während die Yamaha R1 mit der Startnummer 1 wie ein Uhrwerk lief, kam es in Le Mans reihenweise zu Motorschäden bei den Stock-Yamahas. Am Vormittag ereignete sich ein spektakulärer Motorschaden an der Stock-Yamaha des Teams 202 auf der Zielgeraden. Julien Mortier sprang vom Motorrad und prallte in die Streckenbegrenzung von Kurve 1. Um 10:23 Uhr wurde das Safety-Car auf die Strecke geschickt. YART nutzte die Situation zum Boxenstopp: Karel Hanika übergab die führende Yamaha an Leandro Mercado.
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«Es funktioniert alles gut, auch der Körper spielt noch mit», erklärte Hanika nach seinem Stint. «Ich bin etwas vorsichtiger an die Sache herangegangen», bemerkte der Tscheche mit Blick auf den komfortablem Vorsprung seines Teams. «Wir befinden uns in der Position, in der alle sein wollen. Doch das ist die Position, auf die YART gehört.»
SERT: Kurioses Problem mit dem Helm zwingt zum Stopp Nach 20 Stunden Fahrzeit gab es ein kurioses Problem bei Suzuki. Dan Linfoot steuerte die Boxengasse an und signalisierte seiner Crew, dass etwas nicht stimmt. Linfoot rannte in die Box und nahm seinen Helm ab. Offensichtlich hatte sich das Visier gelöst. Linfoot kehrte auf die Strecke zurück. SERT behauptete die zweite Position, da man genug Vorsprung auf BMW hatte.
Die Rennleitung sprach mit großer Verzögerung eine Strafe für das BMW-Werksteam aus: Markus Reiterberger musste eine 10-Sekunden-Strafe absitzen. Der Grund: Teamkollege Michael van der Mark verursachte eine Kollision mit einem Nachzügler. Das Motobox-Kremer-Team zog im finalen Renndrittel in die Top-10 ein. Mit dabei ist der ehemalige Supersport-300-WM-Laufsieger Lennox Lehmann, der sich die Yamaha R1 mit Max Stauffer und Maximilian Kofler teilt.
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Der Zwischenstand nach 21 Stunden Fahrzeit:
  1. YART (Fritz, Hanika, Mercado), Yamaha R1 (Bridgestone), 751 Runden
  2. SERT (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R (Bridgestone), +6 Runden
  3. BMW Endurance (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal), BMW M1000RR (Bridgestone), +9 Runden
  4. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR (Bridgestone), +11 Runden
  5. ERC Endurance (Schrötter, Foray, Checa), BMW M1000RR (Dunlop), +12 Runden
  6. Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer), BMW M1000RR (Bridgestone), +14 Runden
  7. Champion-Hert by MRP (Kovacs, Bühn, Cresson), BMW M1000RR (Dunlop) - STOCK, +19 Runden
  8. Honda No Limits (Giannini, Pons, Brink, Vietti-Ramus), Honda CBR1000RR-R (Dunlop) - STOCK, +27 Runden
  9. Bolliger Switzerland (Thöni, Toledo, Valtonen), Kawasaki ZX-10R (Pirelli), +28 Runden
  10. Motobox Kremer (Stauffer, Lehmann, Kofler), Yamaha R1 (Dunlop), +32 Runden
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