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EWC 24h Le Mans (18h): Drama um führende BMW – Defekt und Sturz!

BMW verliert in den Morgenstunden der 24 Stunden von Le Mans die Führung: Mehrere Stopps und ein Sturz von Michael van der Mark werfen BMW vier Runden zurück. Auch Kawasaki wird zurückgeworfen.

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Bis zur 16-Stunden-Marke lief alles nach Plan. Das BMW-Werksteam lag auch bei der zweiten Zwischenwertung in Führung und übernahm die Spitze der Gesamtwertung. Doch nur eine Stunde später nahm das Rennen eine dramatische Wendung.

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Die führende Werks-BMW bog in die Boxengasse und steuerte direkt in die Box. An der M1000RR wurde eifrig nach einem Fehler gesucht. Teammanager Werner Daemen bestätigte, dass es einen Defekt gab, man jedoch nicht auf die Schnelle herausfinden konnte, was nicht ordnungsgemäß funktioniert.

BMW: Rauch, instabiles Fahrverhalten und Sturz

Michael van der Mark stieg erneut auf die Nummer 37 und kehrte auf die Strecke zurück. Das BMW-Werksteam verfolgte das Geschehen mit großer Anspannung. Die M1000RR wirkte vor allem beim Herausbeschleunigen aus den Kurven instabil. Das Heck pumpte stark.

Werner Daemen erklärte, dass Michael van der Mark selbst entscheidet, ob er an die Box zurückkehrt. Der schnelle Niederländer blieb auf der Strecke, kam aber nach zwei Runden zu Sturz. Van der Mark wurde in eine Kollision mit einem Überrundeten verwickelt. Der Vorfall wurde von den Stewards untersucht.

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Nach dem Sturz stieg van der Mark erneut auf die BMW und setzte das Rennen fort. Die Anspannung an der BMW-Box wurde immer größer. Durch das Chaos verlor BMW den Anschluss an die jetzt führende Yamaha R1 von YART, die von Leandro Mercado pilotiert wurde. Doch auch YART erlebte eine kleine Schrecksekunde, als Mercado in der Dunlop-Schikane den Notausgang nutzen musste.

Weitere Probleme bei F.C.C. TSR Honda

Drama gab es auch in der Box von F.C.C. TSR. Die Honda Fireblade musste nach dem Sturz im ersten Renndrittel erneut an die Box kommen. Es wurde eifrig geschraubt.

Alan Techer kehrte auf die Strecke zurück, wurde aber schlagartig langsamer. Der Franzose startete das Motorrad neu und nahm wieder Tempo auf. Weitere Stopps signalisierten, dass die Honda Fireblade nicht wie gewohnt funktioniert.

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BMW gibt Rätsel auf: Starke Rundenzeiten trotz Qualm

Im Fokus stand jedoch das Geschehen an der Spitze: Zwischenzeitlich schien es, als würde die BMW wieder wie gewohnt funktionieren. Doch dann stieg Rauch aus der linken Seite auf. Michael van der Mark fuhr weiterhin starke Rundenzeiten, spürte jedoch, dass etwas nicht stimmte, und brachte die Maschine an die Box. Dort entfernten die Mechaniker die Verkleidung und begaben sich auf Fehlersuche.

Nach wenigen Minuten kehrte van der Mark auf die Strecke zurück. BMW war durch die Probleme auf die dritte Position zurückgefallen und hatte gut 30 Sekunden Rückstand auf SERT. Van der Mark fuhr nach dem Chaos niedrige 1:36er-Zeiten und signalisierte damit, dass die Performance der M1000RR stimmt. Durch die Stopps und den Sturz verlor BMW aber vier Runden auf das führende YART-Team. Ein regulärer Tankstopp von SERT spülte BMW wieder auf die zweite Position.

Kawasaki mit Elektronikproblemen

Die Technik ließ auch das auf Position 4 fahrende Webike-Kawasaki-Team im Stich: Gregory Leblanc schob die ZX-10RR in Richtung Boxengasse. In der Box arbeiteten die Mechaniker an der Elektronik der gestrandeten Kawasaki.

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Das Motorrad ging erneut auf die Strecke, verlor aber eine Position an ERC Endurance. Das Team bestätigte, dass es sich um ein Problem mit der Drosselklappe handelte, der Motor aber unbeschädigt ist. Ein planmäßiger Tankstopp der ERC-BMW brachte Webike-Kawasaki erneut auf die vierte Position.

Der Zwischenstand nach 18 Stunden Fahrzeit:

  1. YART Yamaha (Fritz, Hanika, Mercado), Yamaha R1 (Bridgestone), 647 Runden

  2. BMW Endurance (Reiterberger, Van der Mark, Odendaal), BMW M1000RR (Bridgestone), +4 Runden

  3. SERT Suzuki (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R (Bridgestone), +4 Runden

  4. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR (Bridgestone), +12 Runden

  5. ERC Endurance (Schrötter, Foray, Checa), BMW M1000RR (Dunlop), +12 Runden

  6. Autorace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Soomer), BMW M1000RR (Bridgestone), +13 Runden

  7. Champion-Hert by MRP (Kovacs, Bühn, Cresson), BMW M1000RR (Dunlop) - STOCK, +16 Runden

  8. Honda No Limits (Giannini, Pons, Brink, Vietti-Ramus), Honda CBR1000RR-R (Dunlop) - STOCK, +23 Runden

  9. Bolliger Switzerland (Thöni, Toledo, Valtonen), Kawasaki ZX-10R (Pirelli), +24 Runden

  10. Mana-au Competition (Fetz, Aebi, Vasta), Honda CBR1000RR-R (Dunlop), +29 Runden

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