Formel-1-Weltmeister Lando Norris: Blindflug im Rennen von Suzuka
Lando Norris wird den 3. GP des Jahres von Startplatz 5 in Angriff nehmen. Das Rennen wird eine besondere Herausforderung für den Formel-1-Champion, denn er konnte sich nicht darauf vorbereiten.
Lando Norris konnte den zweiten Grand Prix der Saison in China nicht in Angriff nehmen, weil die Motor-Elektronik streikte. Und der Formel-1-Weltmeister nahm das Pech von Shanghai mit nach Japan, denn auch in den freien Trainings spielte die Technik nicht wie gewünscht mit. Am Freitag musste er sich wegen eines Hydraulik-Lecks lange in Geduld üben.
Der Samstag begann auch mit einer Geduldsprobe, weil die Batterie in seinem McLaren ausgetauscht werden musste. Mit nur 50 gedrehten Runden in drei Stunden startete der elffache GP-Sieger in die Zeitenjagd, in der die Startaufstellung für den GP auf dem Suzuka Circuit ermittelt wurde. Dennoch schaffte er es ins Q3 und dort belegte er schliesslich den fünften Platz. Sein Teamkollege Oscar Piastri drehte die drittschnellste Runde, er war 0,277 sec schneller als der Brite.
Norris betonte nach dem Aussteigen: «Dass ich in den Trainings so viel Zeit verloren habe, hat sicherlich die Gelegenheit eingeschränkt, Dinge zu testen und früh ein gutes Gefühl im Auto zu entwickeln. Ausserdem habe ich keine einzige Runde mit viel Sprit im Tank gedreht, um mich auf das Rennen vorzubereiten.»
«Es war sehr schwierig, und ich lag dieses Wochenende eigentlich ständig im Hintertreffen. Selbst im Qualifying musste ich aufholen. Allerdings ist der Rückstand von mehr als sechs Zehnteln auf die Pole-Zeit von Kimi Antonelli nicht nur darauf zurückzuführen. Ich habe auch das Gefühl, dass ich nicht in Top-Form war und deshalb auch nicht alles herausgeholt habe», ergänzte der 26-Jährige selbstkritisch.
«Ich habe auf meiner letzten Runde ein paar Fehler gemacht, allerdings haben sich auch die wenigsten verbessern können. Deshalb bin ich zufrieden mit dem fünften Platz. Ich kam Charles Leclerc sehr nahe, das schmerzt natürlich ein wenig, aber abgesehen davon habe ich das Gefühl, dass ich einen guten Job gemacht habe», fasste Norris zusammen.
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