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Adrian Newey (Aston Martin): Der Mann am Zeichenbrett
​Das legendäre Zeichenbrett steht, die Stifte liegen parat – Adrian Newey, der erfolgreichste Rennwagen-Designer, nimmt seine Arbeit bei Aston Martin auf; der Mann, der angeblich Luft sehen kann.
Formel 1
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Der Engländer Adrian Newey ist der herausragende Formel-1-Designer der vergangenen dreissig Jahre, er hat am 3. März 2025 die Arbeit bei Aston Martin aufgenommen. Und auch im Rennwagenwerk der Grünen von Silverstone steht am liebsten – am Zeichenbrett.
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Die Erfolge von Adrian Newey in der Formel 1 sind einzigartig: 223 Grands Prix wurden mit Rennwagen gewonnen, für die der heute 66-jährige Engländer verantwortlich gewesen ist, 13 Mal wurde ein Fahrer in einer Newey-Konstruktion Formel-1-Weltmeister, 12 Mal holte ein Team, in dem Newey mitwirkte, den Konstrukteurs-Pokal. Newey ist der erfolgreichste Rennwagen-Designer aller Zeiten. Von 2006 bis 2024 war Newey Leiter von Red Bull Technology, der Design-Abteilung von Red Bull für Motorsport und besondere Projekte. Und besonders war dabei auch der Arbeitsstil von Newey: Während die meisten Rennwagen-Designer am Computerschirm sitzen, zieht Adrian die Arbeit am Zeichenbrett vor. Daran hat sich bei seinem spektakulären Wechsel zu Aston Martin nichts geändert. Im Formel-1-Podcast Beyond The Grid hat er einmal erklärt, wieso er sich dort am wohlsten fühlt. Adrian Newey sagte: "Nun, ich fürchte, ich bin da ein Dinosaurier, aber das passt einfach zu mir. Letztlich ist das ja beides das Gleiche: Ob nun klassisch mit dem Stift am Zeichenbrett oder am Computerschirm – es geht darum, Ideen in eine Form zu bringen, damit diese Einfälle weiterentwickelt werden können." Newey wird nachgesagt, er sei der einzige Mann im Motorsport, der Luft sehen könne. Über so etwas kann der Mann aus der Shakespeare-Taufgemeinde Statford-upon-Avon nur schmunzeln. Er hält sich lieber an Fakten. Newey weiter: "In Sachen Aerodynamik spielt im modernen Motorsport die Flussdynamik-Berechnung eine grosse Rolle (CFD, computational fluid dynamics, M.B.), also wie der Luftstrom um ein Auto dargestellt wird. Entsprechende Programme ermöglichen ein wunderbares Werkzeug, um die Strömung zu visualisieren. Aber erst Mitte der 90er Jahre wurden diese Programme so reif, dass man wirklich damit arbeiten konnte. Ich sehe mir CFD-Simulationen oder -Bilder an, und dann entwerfe ich auf dem Brett einige Ideen dazu." "Aber wieso das Zeichenbrett? Ich fühle mich in dieser Ausdrucksform einfach zuhause, ich vergleiche das immer mit einer Sprache. Das Brett ist jene Sprache, die mir am geläufigsten ist und in welcher ich mich am besten ausdrücken kann. Ich finde, Zeichnen muss aus dem Unterbewussten kommen, und so ist das bei mir." "CAD, also das Computer-gestützte Design (computer aided design, M.B.) wurde auch erst Mitte der 90er Jahre brauchbarer, die ersten CAD-Systeme waren noch ziemlich mechanisch. Die Leute mussten viel Anstrengung darauf verwenden, wie sie mit diesem Werkzeug umgehen, statt ihre Ideen umzusetzen." "Heute ist das anders. CAD ist sehr hochgestochen und benutzerfreundlich geworden. Ein junger Techniker, der damit aufgewachsen ist, arbeitet mit CAD so aus dem Unterbewussten wie ich am Zeichenbrett. Das ist also für ihn die Sprache, in welcher er sich am besten ausdrücken kann." "Offenbar habe ich noch immer eine ganz brauchbare Fähigkeit, 3D-Ideen zu visualisieren und dann auf Papier zu bringen, also auf 2D. Diesen Zwischenschritt gehen jüngere Techniker nicht. Sie arbeiten direkt am Schirm in 3D. Dieses Stadium werde ich nie erreichen, das weiss ich, aber das ist für mich auch nicht so wichtig."
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