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Baku FP3: Lando Norris Schnellster bei starkem Wind
Im dritten freien Training vor dem Formel-1-Grand-Prix von Aserbaidschan in Baku war Lando Norris im McLaren der Schnellste, ließ sich vom starken böigen Wind nicht beeindrucken. Knapp dahinter: Max Verstappen.
Formel 1
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Lando Norris trotzte dem Wind von Baku, war im dritten und letzten Training vor dem GP von Aserbaidschan der Schnellste. Auch McLaren-Kollege Oscar Piastri landete weit oben (Platz 3) – zwischen den beiden Papaya-Boliden: Max Verstappen (Red Bull Racing). Ferrari nur Platz 4 und 10.
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Großes Thema war der Blick nach oben in die sich stark bewegenden Bäume rund um die Rennstrecke. Am Morgen wurden Windböen von bis zu 40 km/h gemessen. Wind an sich ist Baku (Spitzname: "Stadt der Winde") grundsätzlich nicht unüblich. Doch solche starken Böen sind eine Herausforderung für die Piloten. Vor allem, weil der Wind sich auf der Rennstrecke tückisch gestaltet. Der Baku City Circuit liegt ja nicht auf einer platten Fläche, sondern führt durch Häuserschluchten. Dadurch entstehen sogenannte Funneling-Effekte, bei denen sich die Böen in den Häuserschluchten intensivieren und an bestimmten Stellen der Strecke plötzlich ‹zuschlagen›. Weiteres Problem: Der Wind weht potenziell Äste, Müll und anderes auf die Strecke. Im FP3 lief das aber glimpflich – die Fahrer waren aber auch merklich vorsichtig. Die ersten Fahrer auf der Strecke waren mit jeweils gut sieben Minuten Verspätung waren die beiden Racing Bulls und Ollie Bearman im Haas. Die meisten Piloten blieben zunächst in der Garage, sparten wohl Reifen. Der erste Wind-Funk des Tages ging an Isack Hadjar. Der Franzose meldete seinem Team: "Auf der Geraden drückt der Wind mich ziemlich nach rechts." Fast die erste Viertelstunde war Oliver Bearman größtenteils allein unterwegs, bis sich dann McLaren-Pilot Lando Norris auf den windigen Kurs begab, wenig später auch Oscar Piastri. McLaren, die schon dieses Wochenende den Konstrukteurs-Titel klarmachen könnten, starteten am Freitag äußerst schwierig ins Aserbaidschan-Wochenende: beide Piloten touchierten im zweiten Training die Mauer, Norris trug schwerere Schäden davon. Im ersten Training hatte Piastri ein Problem mit der Antriebseinheit. Einiges an Trainingszeit aufzuholen also für Papaya, aber es wurde in der Phase generell voller auf der Piste.
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Zurückhaltend waren die Mercedes und Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen: Kimi Antonelli war nach einem Drittel der Session der erste Mercedes auf der Piste. Sein Kollege George Russell hatte den Medientag am Donnerstag noch verpasst. Am Freitag meldete sich der Brite zurück, sprach aber mit heiserer, kaum wiedererkennbarer Stimme am Funk. Mit noch 37 Minuten auf der Uhr kam dann ‹Patient› Russell auch am Samstag auf den Baky City Circuit.
Generell war es eine (im Vergleich zum Vortag) ruhige Trainingssession. Unter den schwierigen Windbedingungen und mit dem Blick aufs Qualifying in wenigen Stunden waren die Piloten merklich vorsichtiger. Bis auf wenige Notausgangausflüge und daher kurze Gelbphasen wenige Zwischenfälle – bis Alpine-Pilot Pierre Gasly zur Halbzeit meldete, dass er die Wand touchiert habe, und funkte "mein Daumen".
Für die Schlussphase kamen dann die meisten Fahrer noch mal in die Garage. Die Spitzen-Zeiten mit noch 21 Minuten auf der Uhr: Charles Leclerc vor Max Verstappen, Oscar Piastri, Oliver Bearman und Carlos Sainz. Die Ferrari hatten sich im zweiten Training die Positionen 1 und 2 gesichert und generell ein gutes Bild abgegeben. Max Verstappen war dann der erste Mann im 1:41er-Bereich (am Samstag, 1:41,727 min), gefolgt von Alex Albon im Willams (1:31,983). Auffällig: Lance Stroll brachte in der Schlussviertelstunde den ersten (und einzigen) Mediumreifen überhaupt der Session auf die Strecke. Die übrigen Teams und Fahrer scheinen sich den gelb markierten Reifen fürs Qualifying aufzuheben.
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Lando Norris überbot dann mit 1:41,223 die Vortagsbestzeit von Hamilton um sieben Hundertstelsekunden, Verstappen klemmte sich rund zwei Zehntel hinter Norris. Piastri, der zwischenzeitlich im Notausgang wenden musste, konnte noch Platz 3 sichern. Ferrari rutschte auf Platz 4 für Hamilton und einen enttäuschenden Rang 10 für Leclerc ab. Auffällig stark: Williams (7) und Haas (8). 3. Training, Aserbaidschan 01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:41,223 min 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:41,445 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:41,477 04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:41,499 05. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:41,876 06. George Russell (GB), Mercedes, 1:41,964 07. Alex Albon (T), Williams, 1:41,983 08. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:41,985 09. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:42,146 10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:42,209 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:42,267 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:42,428 13. Carlos Sainz (E), Williams, 1:42,486 14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:42,591 15. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:42,789 16. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:42,840 17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:42,868 18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:43,060 19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:43,322 20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:43,350 2. Training, Aserbaidschan
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01. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:41,293 min 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:41,367 03. George Russell (GB), Mercedes, 1:41,770 04. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:41,779 05. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:41,891 06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:41,902 07. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:41989 08. Esteban Ocon (F), Haas, 1:42,167 09. Alex Albon (T), Williams, 1:42,177 10. Lando Norris (GB), McLaren, 1:42,199 11. Carlos Sainz (E), Williams, 1:42,255 12. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:42,295 13. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:42,443 14. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:42,444 15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:42,561 16. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:42,674 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:42,771 18. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:42,820 19. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:42,967 20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:43,322 1. Training, Aserbaidschan 01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:42,704 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:43,014 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:43,256 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:43,257 05. Alex Albon (T), Williams, 1:43,563 06. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:43,738 07. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:43,790 08. Carlos Sainz (E), Williams, 1:43,859 09. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:43,903 10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:43,975 11. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:43,985 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:43,986 13. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:44,087 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:44,087 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:44,139 16. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:44,151 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:44,329 18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:44,439 19. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:45,299 20. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:45,418
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