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Carlos Sainz erklärt: Warum sich das 2. Williams-Jahr anders anfühlen wird

Bleibt im zweiten Williams-Jahr alles beim Alten? Carlos Sainz erklärt, warum er in diesem Jahr Jahr viel Neues erwartet und wie sich die Zusammenarbeit mit seinem Teamkollegen Alex Albon gestaltet.

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Carlos Sainz erklärt: Warum sich das 2. Williams-Jahr anders anfühlen wird

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Bleibt im zweiten Williams-Jahr alles beim Alten? Carlos Sainz erklärt, warum er in diesem Jahr Jahr viel Neues erwartet und wie sich die Zusammenarbeit mit seinem Teamkollegen Alex Albon gestaltet.

Als Carlos Sainz noch vor dem Saisonstart 2024 erfuhr, dass er sein Ferrari-Cockpit an Lewis Hamilton verlieren würde, nahm sich der Spanier viel Zeit für die Entscheidung über seinen nächsten Karriere-Schritt. Er hatte die Qual der Wahl, denn neben seinem heutigen Brötchengeber Williams interessierten sich auch andere Teams für seine Dienste. Am Ende entschied er sich aber für den Rennstall aus Grove, dem er in Zukunft viel zutraut.

Nach einem bescheidenen Start ins Jahr 2025 – Sainz holte in den ersten vier Rennwochenenden nur einen WM-Zähler, lief es etwas besser für den Sohn der gleichnamigen Rallye-Legende. Es folgten vier Punktefahrten in Folge und nach einer weiteren Durststrecke schaffte er es in Baku und in Katar jeweils als Dritter aufs Treppchen. Am Ende belegte er mit 64 WM-Zählern den neunten WM-Rang, direkt vor ihm reihte sich sein Teamkollege Alex Albon ein, der zwar keinen Podestplatz, aber neun Punkte mehr erobern konnte.

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Das Team belegte am Ende den fünften Rang in der Team-Tabelle, und entsprechend gross sind die Erwartungen vor der anstehenden Saison – auch weil die Regeländerungen für eine neue Rangordnung im Feld sorgen könnten. Teamchef James Vowles dämpfte zwar die Erwartungen, und gab mit dem fünften Konstrukteurs-WM-Rang ein realistisches Ziel vor. Dennoch ist die Hoffnung in Grove gross, weiter nach vorne kommen zu können.

Sainz sagt über die anstehende Saison: «Die zweite Saison mit dem Team wird sich in vielerlei Hinsicht anders anfühlen, denn ich habe nun alle Leute getroffen, die ich kennen muss.» Gleichzeitig räumt er ein: «Natürlich gibt es immer neue Gesichter, die an Bord kommen, auch in den letzten paar Monaten hatten wir einige Neuzugänge.» Und er ergänzt selbstbewusst: «Aber ich kenne das Kern-Team, und das wird vieles einfacher gestalten. Die Zusammenarbeit wird viel besser und effizienter sein.»

Der 31-Jährige weiss aber auch: «Alles wird ganz neu sein – wir haben ein komplett neues Auto und neue Regeln, was die Erfahrungen, die ich mit dem FW47 gesammelt habe über das Fahrverhalten und die Art, wie man vorgehen muss, um damit schnell zu sein, wieder ausgleicht. Wir müssen wieder neue Erfahrungen sammeln, und das wird sicherlich aufregend.»

Gesunder teaminterner Wettbewerb

Keine Veränderung erwartet er bei der Zusammenarbeit mit seinem Teamkollegen. «Mit Alex lief es bisher immer sehr gut, und das war von Anfang an so. Wir haben schon im vergangenen Winter sehr hart gearbeitet, und das ist diesmal nicht anders. Wir kennen uns nun sehr gut, wir kennen die Stärken und Schwächen des jeweils Anderen und ich weiss, ich kann in gewissen Bereichen helfen und er das Seinige in anderen Bereichen beitragen. Wenn wir unsere Erfahrungen vereinen und weiterhin eine guten, gesunden Wettbewerb pflegen, glaube ich schon, dass wir Williams in diesem Jahr helfen können. Denn ich bin überzeugt, dass die Erfahrung in diesem Jahr mit den neuen Regeln eine ziemlich grosse Rolle spielen wird.»

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Beim Shakedown-Test auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya fehlten Sainz und Albon auf der Bahn, denn Williams sagte die Teilnahme als einziger der elf Rennställe ab. Stattdessen wurde virtuell getestet. Der Shakedown mit dem FW48 erfolgte erst nach dem Testabschluss in Silverstone, wie das Team mitgeteilt hat. Bei den nächsten Testfahrten in Bahrain wird das britische Traditionsteam wieder mit von der Partie sein.

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