Wie lange dauert die Titel-Durststrecke von Williams? Das sagt James Vowles
Das Williams-Team konnte 2025 den 5. Platz in der Konstrukteurs-WM erringen. Teamchef James Vowles rechnet mit weiteren Fortschritten, mahnt aber auch: Der Titel bleibt vorerst ausser Reichweite.
Das Williams-Team hat im vergangenen Jahr unter der Führung von Teamchef James Vowles grosse Fortschritte erzielt: Nachdem die Mannschaft aus Grove die Saison 2024 noch auf dem neunten und damit zweitletzten Platz der Konstrukteurs-WM beendet hatte, belegte sie im vergangenen Jahr, den fünften Platz in der Team-Tabelle.
Die Ambitionen von Vowles sind klar, er will das Traditionsteam wieder an die Spitze des Feldes bringen. Der Ingenieur, der nach zwölf Mercedes-Jahren zum britischen Team wechselte, macht sich aber nichts vor. Er weiss, dass es noch dauern wird, bis sein Team wieder ganz vorne stehen wird. Im «AFP»-Interview erklärte er, es sei «nicht realistisch», in diesem oder auch im nächsten Jahr den WM-Titelgewinn als Ziel zu setzen.
Vielmehr wolle man sich stetig verbessern, betonte der 46-Jährige. «Unsere Erwartung ist, dass 2025 die Basis bildet. Der fünfte Platz ist das Ziel, das wir als Grundlage anstreben, und von dort aus wollen wir weiter vorankommen. Aber meiner Erfahrung nach ist es um ein Vielfaches schwieriger, WM-Vierter zu sein, und noch um ein Vielfaches schwieriger, den dritten, zweiten oder ersten Platz zu belegen», stellte er klar.
Vor dem Team liege noch viel Arbeit, fügte Vowles an, erklärte aber im gleichen Atemzug: «Erwarte ich, dass wir als Basis mindestens so gut abschneiden wie im vergangenen Jahr? Ja. Bin ich zuversichtlich, dass wir als Unternehmen von 2025 bis 2026 in unserer Arbeitsweise einen Schritt nach vorne gemacht haben? Auf jeden Fall. Es gibt einige Elemente des Autos, die wirklich sehr beeindruckend sind. Nicht alles, aber Teile davon. Sind wir heute auf WM-Spitzenniveau? Nein. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit unserer Herangehensweise innerhalb der vorgegebenen Zeit aufholen können.»
Mit Carlos Sainz und Alex Albon hat das Williams-Team zwei starke Fahrer an Bord. Das Duo konnte beim Shakedown-Test in Barcelona zwar nicht ausrücken, weil ihr Team die Test-Teilnahme abgesagt und stattdessen virtuelle Tests bestritten hatte. Immerhin: D
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