Charles Leclerc (Ferrari) warnt: «Das ist ein anderes Monza als früher»
Charles Leclerc stand in Monza zwei Mal auf Pole-Position (2019 und 2022), und er hat hier zwei Mal gewonnen (2019 und 2024). Der Monegasse ist heiss und sagt: «Das ist ein anderes Monza als früher.»
Charles Leclerc platzt fast vor Tatendrang. Als Ferrari-Fahrer nach Monza zu kommen, das zündet quasi den Körper-eigenen Turbolader. Und Leclerc weiss, wie man am schnellsten um die Monza-Bahn kommt. Er gewann 2019 von Pole, er stand 2022 ein weiteres Mal auf dem besten Startplatz, und der holte sich seinen zweiten Italien-GP-Sieg im Jahre 2024.
Für Monza 2026 hoffen Leclerc und sein britischer Stallgefährte Lewis Hamilton, dass der verbesserte Ferrari-Motor zu einem Top-Ergebnis in Norditalien beiträgt.
Nun sagt der 28-Jährige vor seinem 163. Grand Prix in Rot: «Der Simulator ist nicht die beste Art und Weise, einer verbesserten Antriebseinheit auf den Zahn zu fühlen. Wir sind uns sicher, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber es wäre übertrieben zu erwarten, dass dies zu einem kompletten Umsturz in der WM führt. Ich fand es nicht einfach, die Unterschiede zwischen alt und neu im Simulator exakt zu spüren, daher brenne ich darauf, am Freitag auf die Bahn zu gehen.»
«Es ist nicht so, dass wir lediglich den Motor verbessert hätten. Wir haben auch einige neue Teile nach Monza gebracht, und das soll uns helfen, auf einer Bahn gut auszusehen, die vom Papier her nicht die beste für uns ist.»
«Wenn wir uns die ganze Saison angucken, dann haben wir anständige Arbeit gezeigt. Aber es ist auch so, dass es das eine oder andere Wochenende gab, an welchem wir nicht das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht haben. Die Art und Weise, wie ein GP-Wochenende seitens des Teams abgerollt wird, ist also ebenso wichtig wie eine effiziente Aerodynamik oder ein kraftvoller Motor.»
«Die 2026er Autos sind überaus komplex. Das macht es schwieriger, ein perfektes Wochenende zu zeigen. Das liegt einfach am Fahrzeugkonzept. Wenn du mit der Antriebseinheit nur ein wenig aus dem besten Nutzfenster fällst, dann kannst du sofort viel Zeit verlieren.»
«Dazu kommt, dass viele Teams, auch wir, von der Hierarchie ein wenig überrascht worden sind. Es gab Strecken, auf welchen wir stärker waren als erwartet und umgekehrt. Und den anderen Rennställen geht das auch so.»
«Ich glaube, wir werden ein anderes Monza erleben als früher. Früher sind wir fast mit einem anderen Rennwagen hergekommen, mit hundert Änderungen gemessen am Auto etwa in Monaco. Nun sind die Änderungen viel weniger umfangreich, was an dieser Rennwagen-Generation liegt. Ich glaube auch, das Fahren wird hier anders als früher, genau aus dem gleichen Grund.»
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