Lewis Hamilton nach Ferrari F40-Show: Die irre Story des Supersportwagens
Was für ein Auftritt von Lewis Hamilton! Der englische Ferrari-Superstar kam am 3. September mit seinem eigenen Ferrari F40 und erzählt davon, wie er zu diesem Supersportwagen gekommen ist.
Im Fahrerlager der Monza-Rennstrecke sagt Lewis Hamilton: «Als Ferrari-Fahrer in Monza anzutreten, das kannst du nicht toppen – Ferrari ist Kult, Monza ist Kult, die Tifosi sind Kult, besser geht’s nicht.»
Zum Ferrari F40 sagt Hamilton: «Ich habe so lange nach einem F40 gesucht, ich wollte einen Wagen mit Geschichte und wenigen Kilometern. Und vor ein paar Jahren habe ich einen gefunden. Der Besitzer kaufte den Wagen, fuhr vom Ferrari-Werk in Maranello ganze 69 Kilometer nach Hause, stellte ihn dort ab und hat ihn nie wieder benutzt. Ihr müsst euch das mal vorstellen: Die Beifahrertür wurde nie geöffnet!»
«Ich habe nach dem Kauf dann gedacht: ‘Okay, lass ich den so verstaubt oder restauriere ich ihn?’ Ich habe mich fürs Restaurieren entschieden. Aber wir mussten kaum ein Teil wechseln. Und jetzt kommt der Knaller – auf dem Motor ist eingraviert, Triebwerk Nummer 44, also meine Startnummer! Ich sagte: ‘Das ist jetzt nicht euer Ernst, oder?’ Aber es ist wirklich so. Wie verrückt ist das denn?»
«Ich fand es früher immer fabelhaft, wie die Formel-1-Fahrer in den schönsten Sportwagen herumfuhren, und ich sehnte mich danach, ein wirklich tolles Auto zu fahren, und der F40 ist einfach fabelhaft.»
«Daher wollte ich an diesem Wochenende im Ferrari-Stil auftreten, mit genau diesem Auto und genau dieser Kleidung. Ich wollte ein Zeichen setzen und auch einen Knicks vor früheren Zeiten machen, als die Piloten so unsagbar cool zu den Strecken kamen.»
Hamilton beginnt zu lachen. «Als ich noch Kartfahrer war, da haben mein Vater und ich einen Fiat 500 gemietet und sind so zur Kartbahn gefahren. Auf einmal fuhr vor uns Keke Rosberg mit seinem Sohn Nico – in einem Lamborghini Diablo. Ich dachte: ‘Wow! Wie cool ist das denn?’ Klar haben wir versucht, mit unserem klapprigen 500 Schritt zu halten mit dem Diablo, was nicht ganz einfach war. Das ist mir in den Sinn gekommen, als ich heute zur Monza-Bahn kam.»
«Ich staune jeden Tag, was für eine fabelhafte Marke Ferrari ist, das Logo, die Farbe, diese zeitlos schönen Autos! Ferrari hat eine so fabelhafte Geschichte, das ist unvergleichlich. Und das bringt mich zurück zum F40. Als Knirps hatte ich den als Modell. Ich muss mich wirklich kneifen, dass ich heute einen fahre.»
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