Warnung vor dem Monza-Heimspiel: Mit diesen Gegnern rechnet Kimi Antonelli
Im Monza-Heimspiel wird Kimi Antonelli das Formel-1-Feld von hinten aufrollen müssen. Das hat zwar auch seine guten Seiten, betont der WM-Leader. Dennoch rechnet er nicht mit einem leichten Spiel.
Formel-1-WM-Leader Kimi Antonelli hat mit Monza noch eine Rechnung offen. Denn im vergangenen Jahr lief es auf dem Highspeed-Kurs für den Mercedes-Star nicht nach Wunsch. Er drehte sich im zweiten Training von der Strecke und schaffte es im Rennen von Startplatz 6 nur auf den neunten Platz. Und auch sein erster FP1-Einsatz, der im Jahr zuvor im Königlichen Park über die Bühne gegangen war, lief so gar nicht nach Plan. Antonelli landete nach nur wenigen Kilometern im Kiesbett.
Entsprechend gross ist sein Wille, diesmal Wiedergutmachung zu leisten und vor seinem Heimpublikum zu glänzen. Die Vorzeichen sind ganz andere als 2025: Während er in der vergangenen Jahr nach einem enttäuschenden Rennen in Zandvoort nach Monza kam, reiste er diesmal als WM-Leader an. In Zandvoort konnte er diesmal auf dem zweiten Platz und damit auf dem Podest beenden.
Allerdings erwartet ihn eine besonders grosse Herausforderung. Denn Antonelli wird für den 13. WM-Lauf in Italien eine neue Antriebseinheit bekommen, die das erlaubte Kontingent übersteigt. Deshalb wird er das Feld von hinten aufrollen müssen. Dazu sagt der 20-Jährige: «Es fühlt sich sehr speziell an, als WM-Leader hier zu sein – definitiv ganz anders als im vergangenen Jahr. Ich freue mich sehr auf dieses Wochenende, obwohl ich weit hinten losfahren werde, aber es ist auch eine grossartige Gelegenheit, die vor uns liegt. Ich denke, ich werde es sehr viel mehr geniessen können als im vergangenen Jahr, und freue mich auf ein gutes Rennen.»
Und Antonelli betont: «Dass ich durch die Strafe hinten starten werde, nimmt dem Ganzen etwas den Druck, auch wenn ich natürlich lieber von der Pole losfahren würde. Aber ich gehe etwas entspannter ins Wochenende, und ich kann das Fahren selbst mehr geniessen. Es schafft auch die Chance, in den freien Trainings an ein paar anderen Dingen zu arbeiten. Deshalb erwarte ich ein besonders interessantes Rennwochenende hier.»
Mit Blick auf die Konkurrenz sagt der Rennfahrer aus Bologna: «Es ist sicherlich ein Pflaster, das gut für uns sein könnte. Aber wir haben gesehen, wie stark McLaren in den vergangenen beiden Rennen war. Ferrari wird sicherlich auch weit vorne mitspielen, vor allem dank des neuen Motors, den sie hier haben werden. Unser Auto ist stark, auch wenn wir seit Kanada keine Upgrades mehr hatten. Ich denke, es könnte eine gute Strecke für uns sein. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Ferrari, McLaren und vielleicht auch Red Bull Racing hier stark sein können und werden.»
Der sechsfache GP-Sieger, der mit einem WM-Vorsprung von 59 Punkten auf seinen Teamkollegen George Russell und seinen Vorgänger Lewis Hamilton ins Kräftemessen steigt, verrät auch: «Ich werde hier ein spezielles Helmdesign haben, das ich heute Nacht der Öffentlichkeit vorstellen werde. Ich habe es mit einem speziellen Freund entworfen, und das wird richtig cool.»
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