Charles Leclerc ist sich sicher: «Sieg lag für Ferrari ausser Reichweite»
Ferrari-Star Charles Leclerc nahm den GP in Australien aus der 2. Startreihe in Angriff, schaffte es aber dennoch, die Führung zu übernehmen. Am Ende musste er sich aber mit dem 3. Platz begnügen.
Die Tifosi waren begeistert, und mit ihnen freuten sich auch alle GP-Beobachter im Albert Park von Melbourne über den unwiderstehlichen Start, denn Charles Leclerc im ersten Rennen mit der neuen Fahrzeuggeneration hingelegt hatte. Der Monegasse zog in Führung und lieferte sich in den ersten Runden einen starken Zweikampf mit Polesetter George Russell, der sich schliesslich durchsetzen und nach 58 Rennrunden den Sieg einfahren konnte.
Leclerc musste sich auch Russells Teamkollegen Kimi Antonelli geschlagen geben, am Ende kreuzte er die Ziellinie als Dritter und war damit zufrieden, denn er glaubte nicht, dass Ferrari eine Siegchance hatte. Den Einwand, dass die Strategie der Roten diesen unmöglich machte, liess er nicht stehen. Er erklärte: «Das war ein sehr kniffliges Rennen.»
«Ganz ehrlich, niemand von uns wusste, was uns beim Start erwartet und welche Kämpfe wir austragen würden. Es ist noch schwieriger, wenn es um die Vorhersehbarkeit der Überholmanöver geht. Du weisst nicht, wann die elektrische Energie auf der Geraden ausgeht, es gibt also riesengrosse Unterschiede beim Tempo», schilderte der 28-Jährige aus Monte Carlo.
«Es war sehr schwierig, und ich war glücklich, dass ich die Führung übernehmen konnte. Leider half uns das nicht für den Rest des Rennens, aber der erste Teil hat sehr viel Spass gemacht. Der dritte Platz war sicherlich das bestmögliche Ergebnis für uns, das wir erreichen konnten. Ich glaube nicht, dass wir eine Chance auf den Sieg hatten, auch ohne die virtuellen Safety-Car-Phasen lag dieser nicht in Reichweite. Aber vielleicht irre ich mich. Ich glaube, Mercedes war etwas schneller, wenn auch nicht so viel wie gestern im Qualifying. Das ist gut so, doch ich denke nicht, dass wir gewonnen hätten», stellte der achtfache GP-Sieger klar.
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