Der Williams-Rennstall ist der Aufsteiger der Saison 2014: WM-Rang 3 hinter Mercedes und Red Bull Racing. Noch vor einem Jahr war Williams nur WM-Neunter! Nun will Claire Williams mehr.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Claire Williams (38) ist auf den Geschmack gekommen. Nach der besten Williams-Saison seit mehr als zehn Jahren (WM-Rang 2 in der Saison 2003) sagt die stellvertretende Teamchefin des Rennstalls von Sir Frank Williams: "Nach so einer Saison muss klar sein – das nächste Ziel sind Siege."
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Im Gespräch mit crash.net traut Williams ihrer Truppe durchaus zu, den 2014 übermächtigen Mercedes tüchtig ein Bein zu stellen. Claire weiter: "Unsere Ingenieure wissen genau, was für die nächste Saison zu tun ist. Wir haben in der zweiten Saisonhälfte 2014 bewiesen, dass wir die Lücke zu Mercedes verringern können, also sehe ich keinen Grund, wieso wir die Lücke nicht auch schliessen könnten." "Aber es ist jeden Winter das gleiche Spiel: Wir wissen, was wir machen, aber wir wissen nicht, was die anderen so machen. Wir wissen auch noch nicht, wo uns das Motorenreglement genau hinführen wird. Von dem her hängen wir alle ein wenig in der Luft, und genau das macht einen Teil der Spannung in der Formel 1 aus."
Nur Red Bull Racing konnte Mercedes 2014 besiegen, Williams erreichte als beste Platzierungen drei zweite Ränge (Valtteri Bottas in Silverstone und Hockenheim, Felipe Massa in Abu Dhabi).
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Aber Claire Williams schaut ohne Bitterkeit zurück, sie sieht das Positive in den Ergebnissen und nicht den verpassten Sieg: "Diese Saison ist atemraubend, pure Magie. Ich bin so stolz auf alle Mitarbeiter. Von Rang 9 auf Platz 3 vorzustossen, das ist eine unglaubliche Wandlung, vielleicht eines der grössten Comebacks im Motorsport. Also spüre ich keine Bitterkeit. Klar kann man einen Job immer besser machen, aber wir haben uns hervorragend geschlagen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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