Böses Erwachen: Wie die Moto2-Rookies in Thailand strauchelten
Beim Moto2-Saisonauftakt in Buriram gab es für die Neulinge nichts zu holen. Auch das «Dazulernen» gestaltete sich als schwierig. Das bittere Fazit: Stürze, Knochenbrüche und schlechte Platzierungen.
Das erste Rennen der Moto2-Saison 2026 in Thailand war von Chaos geprägt. Aufgrund des
Neben all dem Durcheinander geriet der erste Auftritt der Klassenneulinge in den Hintergrund. Doch auch sportlich gingen die Moto2-Rookies in Thailand unter. Am besten abgeschnitten haben Pramac-Yamaha-Pilot Alberto Ferrandez (15.) und Honda-Asia-Fahrer Taiyo Furusato (16.). Ferrandez holte somit in Buriram 0,5 Punkte. Luca Lunetta, Jose Antonio Rueda und Angel Piqueras sahen nicht das Ziel.
Lunetta brach sich das Bein
Für Lunetta landete das Moto2-Renndebüt im Krankenhaus. Sergio Garcia rutschte nach dem ersten Neustart in Runde 1 in der dritten Kurve das Vorderrad weg. Die Kalex des Gresini-Piloten schlitterte über den Asphalt und räumte Lunetta ab.
Moto3-Weltmeister Jose Antonio Rueda (KTM Ajo) erwischte es dann nach dem zweiten Neustart. In der ersten Runde stieß er am Eingang von Kurve 9 mit Zonta van den Goorbergh zusammen. Der Moto3-Weltmeister blieb unverletzt, doch weil seine Kalex nach dem Crash nicht mehr lief, musste er das Rennen aufgeben. Zur Erinnerung: Ab der Saison 2026 ist es den Fahrer nicht mehr erlaubt, ihre Motorräder nach einem Sturz am Streckenrand oder in den Auslaufzonen neu zu starten.
Und Angel Piqueras? Der hatte sich im Qualifying noch Startplatz 11 gesichert. Der Rookie startete gut ins Rennen und kämpfte sich zu Beginn der zweiten Runde bis auf Rang 9 nach vorne. Unmittelbar danach stürzte er in Kurve 5. Zwei Runden später folgte dann der Rennabbruch wegen des Crashs von Alonso, beim Neustart war Piqueras nicht mehr dabei.
In Brasilien wieder durchstarten
Somit taten sich die Moto2-Rookies schwer beim Saisonstart. Aufgrund der Abbrüche und wenig gefahrener Runden konnten sie zudem nicht viel Rennerfahrung sammeln. Jetzt gilt es für die Klassenneulinge nach vorne zu blicken – nächste Woche geht es bereits mit dem Brasilien-GP weiter.
Sich in der eng umkämpften Moto2-Klasse zu behaupten, ist schwierig. Im letzten Jahr hat sich zum Beispiel auch David Alonso, der Moto3-Weltmeister von 2024, anfangs schwergetan. Er konnte das Ruder aber herumreißen. Am Ende erzielte der Kolumbianer in seiner Rookie-Saison einen Sieg und vier weitere Podestplätze. 2026 zählt Alonso zu den Titelanwärtern.
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