Red Bull Racing vierte Kraft? Max Verstappens Einschätzung nach Melbourne
In Melbourne konnte Max Verstappen eine starke Aufholjagd zeigen. Dennoch schlug der vierfache Champion hinterher kritische Töne an. Und der Red Bull Racing-Star sprach auch über das Kräfteverhältnis.
Dass Max Verstappen sich schwer tut, Gefallen an der neuen Formel 1 zu finden, zeigte sich schon bei den Testfahrten in Bahrain. Der Red Bull Racing-Pilot verglich die Königsklasse mit der Formel E auf Steroiden und ärgerte sich über die neue Fahrweise, die die neuen GP-Autos erfordern. Er sagte aber auch: Letztlich werde er wie immer versuchen, so schnell wie möglich zu fahren – egal, in welchem Auto er sitzt.
Gesagt, getan: In Melbourne durfte er sich durchs Feld pflügen, nachdem ein früher Crash im Qualifying alle Chancen auf eine gute Ausgangslage vernichtet hatte. Verstappen stellte einmal mehr seine Qualitäten unter Beweis und arbeitete sich von Startplatz 20 auf den sechsten Rang vor. Seine Kritik an der Arbeit am Steuer wurde aber nicht leiser.
Auf die Frage, ob die Aufholjagd vergnüglich war, winkte der vierfache Weltmeister ab: «Nicht wirklich. Die Überholmanöver haben Spass gemacht, aber ich fuhr auch gegen Autos, die zwei Sekunden langsamer waren. Für mich war das eher eine Fahrt durch den Verkehr, was seltsam klingen mag, aber es ist wirklich kein fairer Kampf. Ich habe deshalb versucht, einfach durchzukommen und meinen Rhythmus zu finden.»
Max Verstappen prophezeit: Mercedes überall schnell
Natürlich wurde Verstappen auch auf das Kräfteverhältnis angesprochen, und der Niederländer prophezeite: «Mercedes wird überall schnell sein, bei McLaren bin ich mir allerdings nicht so sicher. Beim Bahrain-Test waren sie schneller. Aber es ist schwer zu sagen, ob sie das überall sein werden. Wir werden sehen, ob das auf jeder Strecke so sein wird.»
«Letztlich spielt es aber keine so grosse Rolle, ob du Dritt- oder Viertschnellster bist. Denn wir wollen an der Spitze sein. Und darauf arbeiten wir stetig hin. Ich hoffe, dass wir im Laufe der Saison die Lücke schliessen können, denn derzeit ist es noch ein ziemlicher Rückstand, den wir haben», fügte der 28-Jährige an.
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