Ford-CEO Jim Farley über Max Verstappen: «Er hat sich nie beschwert»
Max Verstappen hat im vergangenen Jahr den WM-Kampf gegen Lando Norris verloren, aber viele Herzen gewonnen – auch bei Ford-CEO Jim Farley hinterliess der vierfache Champion einen starken Eindruck.
Der WM-Fight im vergangenen Jahr schien nach dem ersten Saisondrittel schon gelaufen zu sein, so stark präsentierte sich das McLaren-Team mit seinen Fahrern Lando Norris und Oscar Piastri. Sechs der ersten acht GP-Siege gingen an das Papaya-Duo.
Der spätere Weltmeister konnte den Auftakt in Australien und das prestigeträchtige Kräftemessen in Monaco für sich entscheiden, während sein australischer Teamkollege in den Grands Prix von China, Bahrain, Saudi-Arabien und Miami triumphierte.
Die anderen beiden GP-Siege in Japan und Imola gingen an Max Verstappen. Danach durchlief der vierfache Weltmeister aus dem Red Bull Racing Team eine Phase ohne GP-Sieg, die erst mit seinem ersten Platz in Monza ein Ende fand. Im letzten Drittel der Saison zeigte der Niederländer dann eine Aufholjagd, die dafür sorgte, dass der WM-Fight bis zum letzten Rennen offen blieb. Am Ende unterlag er mit nur zwei Punkten Rückstand auf den neuen Weltmeister.
Dass sich Verstappen nicht entmutigen liess, hat ihm viele Sympathien beschert. Auch Ford-CEO Jim Farley war beeindruckt von der Art und Weise, wie sich der 28-Jährige durchbiss. Im Gespräch mit «Sky Sports F1» erklärte er bei der Präsentation in Detroit: «Was ich an Max besonders schätze, ist, dass er nie die Nerven verloren hat. Als es zur Saisonmitte schwierig wurde, hat er sich darauf konzentriert, besser zu werden.»
«Ich schätze ihn sehr als Champion. Letztes Jahr hat er sein wahres Gesicht gezeigt. Viele andere wären Opfer dieser Situation geworden oder hätten sich beschwert», fuhr der Amerikaner fort. «Er hat sich nie beschwert. Er hat sich mit Laurent Mekies und dem Team daran gemacht, das Auto zu verbessern. Und ich denke, Max ist zweifelsohne ein ganz besonderes Talent, nicht nur am Steuer, sondern auch als Leader im Team.»
Und genau das sei auch in diesem Jahr gefragt, betonte Farley: «Ich glaube, niemand versteht wirklich, was für eine Herausforderung das ist», stellte er klar. «Wir sind nicht wie Mercedes oder Ferrari, die das schon seit langem machen. Sowohl Red Bull als auch wir sind sehr demütig angesichts dieser Herausforderung.»
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