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Formel 1: Wer fährt 2026 für Cadillac/General Motors?

Mit der Saison 2026 wird es insgesamt elf Formel-1-Teams geben und somit zwei weitere Cockpits. Mit dem beschlossenen Einstieg von Cadillac stellt sich die Frage: Wer bekommt die Chance – und kehrt vielleicht zurück?

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Ab 2026 lautet das Motto der Formel 1 nicht mehr "die besten 20 Fahrer der Welt", sondern "die besten 22 Fahrer der Welt". Mit dem Einstieg von Cadillac ist klar: Es wird nächstes Jahr zwei weitere Cockpits geben. Wer bekommt die Sitze – und kehrt dabei ein bekanntes Gesicht zurück in die Formel 1?

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Mit dem Schweden Marcus Ericsson, der von 2014 bis 2018 97 Grands Prix fuhr, ist bereits ein Simulatorfahrer an Bord der gemeinsamen Unternehmung von Cadillac, General Motors und dem Konsortium TWG Global, zu dem auch die Rennunternehmungen von Michael Andretti gehören. Vollzeit wird der jetzige IndyCar-Fahrer Ericsson aber nicht in der Formel 1 antreten.

Zwei Sitze mehr sind also ab 2026 zu haben. Ein Name, der nach dessen Aus im Herbst 2024 häufig ins Spiel gebracht wurde, war Daniel Ricciardo. Der Australier ist erfahren, holte in seiner Karriere acht GP-Siege. Im Winter sagte er allerdings auf Nachfrage eines Fans, ob er zu Cadillac gehe: "Nee, ich bin durch damit." Klingt eher nach Karriere-Ende als nach Comeback.

Einen weiteren erfahrenen Piloten könnte man mit Valtteri Bottas holen. Der Finne (246 GPs, zehn Siege, zweimaliger Vizeweltmeister) ist nach seinem Aus bei Sauber nun dritter Fahrer bei Mercedes. Beim Saisonstart 2026 wäre der Finne allerdings schon 36 und ein Jahr aus der Übung. Zuletzt überzeugte er nicht mit seinen Leistungen.

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Der frühere Red Bull Racing-Pilot Sergio Pérez wäre ein richtig starker Kandidat für den Job!

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Mit 281 GPs und sechs Siegen brächte der Mexikaner nicht nur eine Menge Erfahrung in ein junges Team mit. Er kennt außerdem auch aus seiner Red Bull Racing-Zeit die Situation an der Spitze des Feldes, fuhr aber auch für Racing Point bereits am hinteren Ende mit. Pérez ist aktuell ohne Job und ohne Bindung an ein Team, wäre also der ideale Kandidat.

Cadillac und General Motors sind zwei US-Marken. Um sich weiter als US-Team zu branden, dürfte man in der Managementebene beim neuen Team auch auf US-Fahrer blicken. US-Superstar Colton Herta wurde bereits 2022 mit einem Einstieg in die Formel 1 in Verbindung gebracht. Er ist zwar Vizemeister in der IndyCar-Serie (mit Andretti), hat aber keine gültige Superlizenz für die Formel 1. Eine Ausnahmegenehmigung war 2022 abgelehnt worden.

Keine US-Amerikaner, aber immerhin prominent in den USA sind die beiden IndyCar-Fahrer Pato O‘Ward und Alex Palou. Sie werden immer wieder mit Cadillac in Verbindung gebracht.

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Zum Einstieg 2026 fährt Cadillac mit einem Ferrari-Motor im Heck, übernimmt den freigewordenen Kundenteam-Platz von Sauber bzw. Audi. Später soll dann GM einen eigenen Motor beisteuern, so die Vereinbarung mit der Formel 1. Das Stichwort Ferrari ruft einen weiteren Kandidaten auf den Plan: Zhou Guanyu. Der Vertrag des Chinesen bei Sauber war nicht verlängert worden, Zhou Guanyu ist nun dritter Fahrer bei Cadillacs 2026er-Motorenlieferant Ferrari.

Aus deutscher Perspektive ist spannend, ob Mick Schumacher (43 GPs 2021 und 2022) eine neue Chance bekommt. Der Deutsche ist aktuell in der Endurance-WM für Alpine unterwegs. Bis 2024 war er dritter Fahrer bei Mercedes, ist in diesem Jahr aber nicht mehr in der Formel 1 involviert. Im Rahmen des Race of Champions sagte Mick zu SPEEDWEEK.com: "Zu diesem Zeitpunkt ist alles eine Option".

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