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Red Bull Racing beim 2. Bahrain-Test: George Russell äussert bösen Verdacht

In der ersten Bahrain-Testwoche trat das Red Bull Racing Team stark auf. Beim 2. Test legte das Team ein bescheideneres Tempo an den Tag. Mercedes-Star George Russell äussert deshalb einen Verdacht.

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Eine der grossen Fragen, die sich im Fahrerlager von Melbourne stellen, ist jene nach dem Kräfteverhältnis. Denn nach der grossen Regeländerung weiss keiner so richtig, wer beim Saisonauftakt im Albert Park die Nase vorn haben wird. Zwar konnte man bei den Testfahrten in Barcelona und Bahrain bereits ein paar Indikatoren für die Performance der Teams ausmachen.

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Doch ob die gezeigte Leistung den tatsächlichen Möglichkeiten entspricht oder ob die Rennställe sich zurückgehalten haben, lässt sich von aussen schwerlich sagen. Die Rennsimulationen lassen einen ersten Schluss zu. Doch auch sie sind mit Vorsicht zu geniessen. Das weiss auch George Russell, der von vielen als einer der WM-Kandidaten gehandelt wird.

Grund dafür ist nicht zuletzt der Motoren-Trick seines Mercedes-Teams, der dem Werksteam der Sternmarke einen grossen Vorteil verschafft. Der Brite will aber nichts davon hören, er beteuert: «Wir haben keine strategischen Spielchen gespielt, denke ich. Wir waren bei unserem Testplan sehr konstant, was die Spritmenge und andere Dinge angeht. Wir haben unser Testprogramm auch nicht angepasst, um stark oder schwach zu wirken.»

Der 28-Jährige hat hingegen die Konkurrenz unter Verdacht, die eigene Leistung zu verschleiern. Vor allem die Leistungsschwankung von Red Bull Racing hat in ihm den bösen Verdacht aufkommen lassen, den er in der Pressekonferenz in Melbourne äusserte: «Ehrlich gesagt denke ich, dass Red Bull Racing beim zweiten Bahrain-Test verdächtig langsam aussah. Im ersten Test waren sie noch unter den Schnellsten, und im Vergleich dazu waren sie in der zweiten Woche sieben Zehntel langsamer.»

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«Ferrari hat hingegen – wie wir auch – durch ein paar Neuerungen für den zweiten Test ein paar Zehntel gefunden. Ich habe Mühe, eine Erklärung zu finden, wie sie in einer Woche sieben Zehntel langsamer geworden sind. Ich erwarte, dass sie sehr stark sein werden. Wir alle sind gespannt, wie sich das ganze Kräfteverhältnis hier gestalten wird.»

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