Formel-1-WM-Leader Kimi Antonelli: Diese Gegner hat er in Spa im Visier
Kimi Antonelli musste in Silverstone eine bittere Pille schlucken: Er war auf Podestkurs, als das Pech zuschlug. In Spa will er Wiedergutmachung leisten. Er warnt aber auch vor starken Gegnern.
Für Kimi Antonelli verlief das Rennen in Silverstone nicht nach Wunsch. In der Nähe der Formel-1-Werke von Mercedes war er zunächst stark unterwegs, doch am Ende musste er sich mit dem punktelosen 15. Platz abfinden. Grund dafür war ein Teil der Bremsbelüftung, das abbrach und sich verklemmte. Der Italiener hatte Mühe, seinen Renner ins Ziel zu bringen. Und kassierte noch eine Strafe fürs Missachten der Streckengrenzen.
Dennoch blickt er nicht nur mit Bedauern zurück, wie er im Fahrerlager am Circuit de Spa-Francorchamps verrät. Denn trotz des enttäuschenden Endes zeigte das Team der Sternmarke eine beachtliche Performance. Er sagt: «Insgesamt war das Wochenende in Silverstone eigentlich sehr stark. In allen Sessions war unser Tempo sehr gut, und das, obwohl wir ein paar Probleme hatten. Das ist grundsätzlich positiv.»
Der Teenager räumt aber auch ein: «Natürlich ist es sehr frustrierend, wenn man gut unterwegs ist und dann plötzlich unverschuldet zurückgeworfen wird. Aber im Motorsport gehört das dazu, da passieren solche Dinge nun einmal. Es sind externe Faktoren, die ich nicht beeinflussen kann. Ich kann nur schauen, dass ich jede Chance, die sich ergibt, bestmöglich nutze und das Beste aus dem Auto heraushole.»
Gefragt nach der Wahrscheinlichkeit, auf der belgischen Kult-Strecke in Spa Wiedergutmachung leisten zu können, erklärt Antonelli selbstbewusst: «Unser Auto war bei jedem der bisherigen Rennen in diesem Jahr schnell. Und deshalb erwarte ich, dass wir auch hier wieder bei der Musik sein werden.»
Der Mercedes-Star, der die WM mit 25 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell anführt, warnt gleichzeitig: «Ferrari war in Silverstone sehr stark, was ehrlich gesagt eine Überraschung für uns war. Auch wenn wir natürlich generell damit gerechnet haben, dass sie sich an der Spitze melden werden. Schliesslich haben sie es im Qualifying jeweils immer geschafft, etwas Extra-Zeit zu finden. Auch Red Bull Racing darf man nicht abschreiben, sie schaffen es immer wieder, sich zu verbessern. Aber ich denke, dass unser Gesamtpaket hier gut sein wird, denn wie gesagt, zeigte die bisherige Saison, dass wir auf allen Strecken gut aufgestellt sind.»
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