Mike Krack (Aston Martin Team): «Das ist die 1-Million-Dollar-Frage»
Das Aston Martin Team wird beim nächsten Rennwochenende in Budapest das langersehnte Upgrade auf die Strecke bringen. Mike Krack, der das Team an der Strecke leitet, spricht über die Erwartungen.
Die ersten Rennen waren für das Formel-1-Team von Aston Martin eine Geduldsprobe. Denn der AMR26, der aus der Feder von Star-Designer Adrian Newey stammt, blieb deutlich unter den Erwartungen. Erst sorgten Vibrationen für Kopfzerbrechen der Ingenieure, als diese aus der Welt geschafft waren, sorgte die Standfestigkeit weiterhin für rote Köpfe in der Box der Grünen.
Während die Konkurrenten bereits die Performance ihrer Fahrzeuge verbesserten, wurde bei Aston Martin hinter den Kulissen an einem umfangreichen Upgrade gearbeitet, das in Budapest endlich auf die Strecke kommen soll. Im Fahrerlager von Spa sagte Mike Krack dazu: «Wir haben noch eine Woche, dann kommt das Rennen, das eine schwierige Phase beendet. Die Stimmung im Team war aber nie schlecht. Wir haben zusammen eine knifflige Zeit durchlebt, und wir setzten uns zusammen und sprachen darüber. Denn jeder hat gute und schlechte Tage. Aber wir sitzen alle im gleichen Boot, und ich denke, wir alle haben das auf der menschlichen Ebene wirklich gut hinbekommen, finde ich.»
Die Frage, ob in Budapest beide Autos mit dem Update einsatzbereit sein werden, beantwortete der Luxemburger folgendermassen: «Das ist die 1-Million-Dollar-Frage. Jeder arbeitet Tag und Nacht, um die Teile und die Autos fertig zu stellen. Und natürlich willst du die Deadlines so knapp wie möglich gestalten, wenn du ein solches Unterfangen in Angriff nimmst. Ich denke immer positiv, und deshalb gehen ich davon aus, dass wir bereit sein werden. Wir werden aber nicht fünf Ersatzautos für jeden Fahrer haben.»
Und mit Blick auf die Ersatzteil-Situation verriet Krack: «Natürlich hast du verschiedene Szenarien, die du durchspielst, denn du kannst dich nicht von einem Teil abhängig machen. Aber wir werden kein ganzes Backup für alles haben, doch jeder hat sein Bestes getan, um jeweils einen Plan B zu haben, falls eine oder zwei Komponenten ausfallen.»
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