FOTA folgt FIA
Nach einem Treffen der Formel-1-Team-Organisation (FOTA) in London steht fest: Im Grand-Prix-Sport wird auch gespart. Weitgehend nach den Maßgaben des Automobil-Weltverbands (FIA).
Neben den im Dezember bereits angekündigten verlängerten Motorenlaufzeiten von zwei auf vier Rennen in Folge wird nun auf breiter Front gespart. Ab 2010 wird es Kundenmotoren für fünf Millionen Dollar pro Saison geben, dazu Getriebe, die maximal 1,5 Millionen Dollar pro Jahr kosten dürfen und sechs Rennen in Serie durchhalten.
Die Nutzung der Windkanäle wird auf 40 Wochenstunden pro Team begrenzt, die Laufzeiten der Aerodynamik-Simulationen CFD (Computational Fluid Dynamics) per Rechen-Obergrenzen, die mit Windkanalzeiten gegenzurechnen sind.
Desweiteren werden Testbeschränkungen (maximal 15000 km pro Team und Jahr) sowie die Verbannung teurer Materialien (ab 2010) diskutiert. Motoren und Getrieberegelungen – und Entwicklungen werden dann für drei Jahre festgeschrieben.
An der Einführung von KERS (Kinetic Energy Recovery System) 2009 wird nicht gerüttelt.
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