FP1-Ausfall von Arvid Lindblad in China: Racing Bulls Team tappt im Dunkeln
Formel-1-Rookie Arvid Lindblad erwischte keinen guten Start ins Rennwochenende von Shanghai. Der Racing Bulls-Neuling musste seinen Dienstwagen nach nur wenigen Runden am Streckenrand abstellen.
Die neue Fahrzeuggeneration stellt die Ingenieure und Fahrer auch beim zweiten Rennwochenende des Jahres in China vor Herausforderungen. So dauerte es nicht lange, bis sich der erste Ausfall in Shanghai ereignete. Diesmal erwischte es ausgerechnet Rookie Arvid Lindblad, der die einzige freie Trainingssession nutzen wollte, um sich mit dem Shanghai International Circuit vertraut zu machen.
Weit kam der Engländer mit indischen und schwedischen Wurzeln aber nicht. Schon nach fünf Runden war die Arbeit für ihn gelaufen. Im sechsten Umlauf musste er seinen GP-Renner auf der Innenseite der Haarnadel-Kurve abstellen. Was war passiert?
Teamchef Alan Permane erklärt: «Wir sind uns nicht so sicher, was die Ursache war, das wissen wir erst, wenn das Auto wieder bei uns ist. Es hat einfach abgestellt, alles fuhr herunter, die Telemetrie, das Lenkrad, und alles andere ging einfach aus, genauso wie die Antriebseinheit.»
«Wir werden schauen, wenn wir das Auto wieder in der Box haben, es könnte ein Schalter sein, den wir einfach ändern müssen, aber es könnte auch sein, dass wir alles austauschen müssen. Wir können es schlicht nicht sagen, aber sobald wir das Auto haben, werden wir mehr wissen», seufzte der Brite, der sich sicher ist: «Es deutet alles auf ein Elektronik-Reset hin, das hätte auch mit der letztjährigen Fahrzeuggeneration passieren können. Wir hoffen, dass es etwas Schlichtes ist, aber wir müssen schauen, was los war, um zu verstehen, wo das Problem liegt.»
Immerhin konnte Liam Lawson im zweiten Racing-Bulls-Renner das Trainingsprogramm abspulen. «Wir haben etwas Vorbereitungsarbeit für das Rennen absolviert und einiges über die mittelharten Reifen in Erfahrung gebracht. Und dann haben wir auch fürs Qualifying ein paar Daten auf den weichen Reifen gesammelt. Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns, denn wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen, aber es sieht nicht schlecht aus.»
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