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Kleinserie vergriffen: Bimota vermeldet Ausverkauf von Superbike-Replica
Ducati, KTM und Aprilia machten es vor: Kleinserien ziehen bei den Kunden. Bimota zog nach und präsentierte die Replica seines WSBK-Renners, die KB998 Elite. Diese ist nun nach zehn Tagen vergriffen.
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Kleinserien werden für Motorradhersteller als Geschäftsmodell immer wichtiger. Ob als Technologieträger oder als Spielzeug für wohlhabende Enthusiasten, immer mehr Hersteller entdecken den Markt für limitierte Auflagen für sich. Auch Bimota ist inzwischen auf diesen Zug aufgesprungen und hat beim Superbike-Event in Assen die KB998 «Elite» vorgestellt, deren Auflage dem Wort «Kleinserie» alle Ehre macht: Fünf Einheiten wollen die Italiener von der «Replica» produzieren. Inzwischen sind laut Hersteller alle Exemplare vergriffen. Die Nachfrage habe «die Erwartungen übertroffen», nur zehn Tage habe es zwischen Präsentation des Modells und dessen vollständigem Abverkauf gedauert. 99.800 Euro haben sich die Kunden den Spaß kosten lassen, ortsübliche Steuern noch nicht inkludiert.
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Dafür erhalten die Käufer ein Motorrad ohne Straßenzulassung, ausschließlich gedacht für den Einsatz auf der Rennstrecke. Anders als üblich hat Bimota mit der KB998 Elite bereits Rennerfahrung gesammelt. In der spanischen Superbike-Meisterschaft trat Tito Rabat mit einem Entwicklungsträger der Elite beim Saisonfinale in Jerez mit einer Wildcard an und eroberte einen Podiumsplatz. Bei der Bimota KB998 Elite handelt es sich um eine Replica, die dem WSBK-Renngerät so nah wie möglich nachempfunden ist – einschließlich aller Zubehörteile wie Bremsen, Auspuff, Verkleidung und Ergonomie. Heißt: 215 PS leistet der Vierzylinder in dieser Variante, und die treffen auf ein Gewicht von 176 Kilogramm, zuzüglich Treibstoff. Dazu kommt eine eigene Software für das Data-Recording, individuelle Einstellungsmöglichkeiten von Motormapping, Fahrhilfen bis hin zu mechanischen Anpassungen von Kupplung und Gabel. All das soll den Kunden die Möglichkeit geben, sich ihr eigenes Renngerät maßzuschneidern. Bei einer Veranstaltung Ende Oktober 2026 werden den Käufern ihre Motorräder im Rahmen der Superbike-Wintertestfahrten übergeben. Dabei haben diese Zugriff auf ein Team aus Mechaniker, Elektronikspezialist, Fahrwerksfachmann und Crew-Chief, das beim optimalen Einstellen des Motorrads unterstützen soll, um damit an der Seite von Bimotas WSBK-Entwicklungsfahrern Xavi Fores und Tito Rabat Testfahrten absolvieren zu können. Der Hersteller spricht bei der KB998 Elite von einem «Sammlerstück für die exklusivsten Garagen». Generell sind Produktionszahlen von Bimota vergleichsweise gering: Offizielle Zahlen gibt es zwar keine, doch soll nach inoffiziellen Angaben derzeit nur eine «niedrige bis mittlere dreistellige Anzahl» Motorräder die Werkshallen bei Rimini verlassen. Allein die 600 Motorräder starke Auflage von Ducatis Superleggera V4 Centenario umfasst also weit mehr Fahrzeuge als die gesamte Jahresproduktion des einst als Boutique-Hersteller bekannten Unternehmens aus der südlichen Emilia-Romagna.
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