George Russell nach Sprint-Sieg in Shanghai: «Wir müssen uns verbessern»
Mercedes-Star George Russell durfte nach seinem Melbourne-Sieg auch den 1. Platz im Sprint von Shanghai feiern. Der Brite warnte nach dem 2. Sprint-Sieg seiner GP-Karriere dennoch vor der Konkurrenz.
George Russell nahm den Sprint in Shanghai von Startplatz 1 in Angriff und kam am Ende auch als Erster ins Ziel. Der Mercedes-Pilot, der nach seinem GP-Sieg beim Saisonauftakt in Melbourne als WM-Leader nach China gereist war, musste sich die Führung aber erkämpfen, und diesmal war es der stark gestartete Ferrari-Star Lewis Hamilton, der ihm das Leben in den ersten Runden schwer machte.
Der Brite schaffte es schliesslich an seinem früheren Teamkollegen vorbei und behielt die Führung auch nach der Safety-Car-Phase, die Nico Hülkenberg mit dem Abstellen seines Audi am Streckenrand ausgelöst hatte. Nach getaner Arbeit erklärte Russell: «Das hat wirklich Spass gemacht. Die Strategie spielte eine grosse Rolle und es ist nicht einfach, die Überholmanöver richtig zu timen.»
«Ich hoffe, dass es auch für die Zuschauer Spass gemacht hat. Normalerweise sind die Sprint-Rennen ja eher langweilig. Aber diesmal war es gut, ich hatte alles unter Kontrolle und bin wirklich glücklich, dass es mit dem Sieg geklappt hat», fügte der 28-Jährige strahlend an.
Wind erschwerte die Arbeit am Steuer
Und Russell schilderte auch: «Es war ziemlich windig, und das macht die Arbeit am Steuer nicht leicht, denn die erste Kurve ist so lang. Man muss nur eine Runde lang zu viel wollen, und dann ist der linke Vorderreifen schon hin. Es ging also vor allem darum, die Reifen am Leben zu halten und alles richtig hinzubekommen, vor allem im Zweikampf.»
«Lewis hat in den ersten Runden Spitzenarbeit geleistet und mich kalt erwischt. Aber er hat auch 20 Jahre Erfahrung. Ich muss da immer noch ein bisschen dazulernen», lobte der Mercedes-Star seinen früheren Stallgefährten. Mit Blick auf das restliche Wochenende ergänzte er: «Ich hoffe, dass ich im Qualifying noch nachlegen kann. Gestern war ein grossartiger Tag. Ferrari scheint im Qualifying nicht ganz da zu sein, aber im Rennen sind sie sehr nah dran. Wir müssen uns fürs Rennen deshalb wohl noch etwas verbessern.»
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